Wie bereits erwähnt, gehörte District 9 mit Sicherheit zu den Filmen, mit dem größten Vorfreude-Potential. Und wie das mit großen Erwartungen meisten so ist, sie werde nicht immer ganz erfüllt.
Vor 30 Jahren strandete ein riesiges Raumschiff mit insektoiden Ausserirdischen über Johannisburg. Schnell stellte sicher heraus, dass das Raumschiff lediglich voll mit Flüchtlingen eines anderen Planeten war. Weil weder eine Invasion noch ein technologischer Segen von den Aliens zu erwarten ist, streiten sich seit Jahren die Regierungen und Organisationen der Erde über den Verbleib der insektoiden Aliens. Bis dahin sind die Ausserirdische im “District 9″ angesiedelt. Bewacht wird das Lager von dem privaten Konzern MNU. Dieser arbeitet jedoch neben dem eigentlichen Auftrag auch daran Mittel und Wege zu finden die Waffen-Technologie der sogenannten “Prawns” für sich nutzbar zu machen – was aber offenbar nur mit Hilfe der Alien-DNA funktioniert. Als sich der MNU-Mitarbeiter Wikus van der Merwe (genial gespielt von Sharlto Copley) versehentlich mit einem Virus infiziert, machen alle Jagd auf ihn. Die einen wollen ihn töten, die anderen sezieren weil sie in Wikus den Schlüssel zur zur Nutzung Alien-Technologie vermuten. Ausgerechnet in District 9 scheint es für ihn die einzige Chance zu geben sich zu verstecken und Hilfe zu bekommen.
Das wirklich geniale an District 9 ist die Art und Weise, wie der Film gemacht ist. Plot, Kamera, Schnitt und nicht zuletzt die technische Effekte sind nahezu perfekt aufeinander abgemischt. Selten sahen Außerirdische so echt aus. Für Fans des SciFi-Genres ist der Film ein absolutes Muss. Gerade am Ende verliert der Film aber einiges an Faszination und versinkt ein bisschen im Einheitsbrei.
Kubi meint: 8 / 10
Links zum Film:
IMBd: District 9
District 9 Trailer





