Beiträge mit dem Tag ‘essen’

“Mifare Hack” – Uni Essen sieht aktuell keinen Handlungsbedarf

23. September 2008

Im Dezember 2007 stellte der CCC zum ersten Mal den, in Zusammenarbeit mit der University of Virgina durchgeführten, “Mifare Hack” im Rahmen des 24C3 vor. Im April dieses Jahres berichtete auch die Computerzeitschrift c’t über Mifare.

An der Universität Essen werden sowohl in den Studenten-, als auch in den Zugangskarten, Chips vom Typ “Mifare Classic” eingesetzt. Partner der Universität ist die Firma Intercard. Kurz nach Erscheinen des Artikels in der c’t hat Intercard eine Stellungnahme online gestellt. In der Stellungnahme heißt es u.a.:

Bis vor wenigen Tagen hatten wir uns der Analyse des angesehenen niederländischen TNO Instituts angeschlossen, die im Wesentlichen den Wechsel auf eine andere Karte binnen zwei Jahren zusammen mit ein paar kurzfristigeren Ansätzen als ausreichend eingeschätzt hatten. Für InterCard steht nach den neuesten Informationen aber fest, dass die Mifare Classic in der jetzigen Form schon in sehr viel näherer Zukunft, abhängig vom Einsatzgebiet und der Risikoeinschätzung des jeweiligen Kunden, als nicht mehr ausreichend sicher einzustufen ist.

Die “sehr viel näherer Zukunft” scheint nun nicht mehr weit weg, denn im Oktober 2008 wird der CCC zeitgleich mit neuen Ergebnissen eines niederländischen Forscherteams ein neues Angriffsszenario der Öffentlichkeit präsentieren. Mit dem neuen Algorithmus, ist es möglich, den Schlüssel eines Lesegerätes in einer Zeit von 12 bis 200 Sekunden zu berechnen. Für das Auslesen einer Karte reichen 100ms. Ab Oktober lassen sich also Mifare-Classic-Chips – genügend kriminelle Energie vorausgesetzt – mit sehr wenig Aufwand “knacken”.

Auf meine Nachfrage hin, sieht die Universität Essen aktuell keinen Handlungsbedarf und beruft sich auf die Stellungnahme der Firma Intercard. Erst mit der Einführung einer neuen Karte im Rahmen der Universitätsallianz Metropole Ruhr soll auf neuste Kartentechnologie gewechselt werden. Was in diesem Zusammenhang mit “neuste Kartentechnologie” gemeint ist, und wann der Wechsel erfolgen soll, bleibt offen.

Weitere Informationen zum “Mifare-Hack” in Chaosradio Express Ausgabe 98.

Inline-Skating-Saison eröffnet

7. Mai 2008

Da der Sommer sich nun endlich entschieden hat aktiv zu werden, war es an der Zeit, die Inline-Skates zu entstauben und die knapp 15 Km um den Essener Baldeneysee in Angriff zu nehmen. So konnte man nicht nur das schöne Wetter genießen, sondern sich auch ein wenig sportlich betätigen. Und nach all den Jahren hat die Stadt Essen es endlich geschafft, den Rundweg um den See vernünftig zu asphaltieren. Endlich!

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Den Ton habe ich mal entfernt, da er zu 100% aus Wind bestand.

Oster Nachtisch

23. März 2008

Dem modernen Supermarkt sei Dank, kann man heute alle Zutaten für einen köstlichen Nachtisch, der im Restaurant auch schon mal 15 EURO kostet, selber kaufen. Schön angerichtet sieht das Ergebnis einer Kombination von Erdbeeren, Mango, Avocado, Kiwi, Tiramisu, Schokolade und Panacotta so aus.

In diesem Sinne: frohe Ostern!

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Ruhrgebiet soll zum riesen Hot Spot werden

14. September 2007
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Wie die FON Germany GmbH heute in einer Pressemitteilung bekannt gab, soll das Ruhrgebiet bis 2010 flächendeckend mit kostenlosem WLAN ausgestattet werden und damit sogar der größte Hot Spot Europas werden.

Damit das ehrgeizige Projekt Wirklichkeit wird, haben sich der Verein pro Ruhrgebiet, die RUHR.2010 GmbH und die Wirtschaftsförderung metropoleruhr mit dem Kommunikationsunternehmen FON zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie 1.000 Router kostenlos zur Verfügung stellen, damit das Netz flächendeckend installiert werden kann. Dabei kommt das von FON bereits in Hot Spot-Projekten in Frankreich, Spanien und Norwegen erprobte Prinzip zum Einsatz: Städte und Gemeinden, Gaststätten und Restaurants, Unternehmen und andere Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr, stellen einen drahtlosen Internetzugang über ihren bestehenden Internet-Anschluss via WLAN zur Verfügung. Damit wird man zu einem “Community-Mitglied” und kann die Router anderer Nutzer kostenlos mitbenutzen. Nicht-Community-Mitgleider zahlen drei Euro pro Tag.

Kein Router-Anbieter muss Angst davor haben, dass andere Nutzer auf seine Daten zugreifen können. Diese sind verschlüsselt und mit einem Passwort geschützt. Außerdem kann sich niemand völlig anonym per Router ins Internet einwählen. Jeder externe Nutzer kann per Handynummer oder Kreditkartennummer identifiziert werden, somit soll ein Missbrauch ausgeschlossen werden.

Auftakt der Aktion war heute in der Kulturhauptstadt 2010 Essen.

Uni Essen: T-Shirts statt Lehre

29. August 2007
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Ungefähr 650 EURO werde ich in der nächsten Woche an die Universität Duisburg-Essen zahlen. Davon 150 EURO Semesterbeitrag und 500 EURO Studiengeühren. Letzteres ist eigentlich für die Verbesserung der Lehre vorgesehen. Eigentlich. Den einen Teil meiner Gebühren bekommen die neuen Erstsemester. Das Dekanat der Uni hat nämlich beschlossen, den Neustudenten ab dem Sommersemester 2007 ein sog. Welcome-Package zu spendieren. Inhalt: ein Gutschein für ein T-Shirt (selbstverständlich mit Uni-Logo), sowie weitere Gutscheine für Kneipen und Restaurants. Kosten: ~ 10.000 – 15.000 EUR. Finanziert aus Studiengebühren. Die Fachbereiche BWL, VWL, und Wi-Inf wollen das Ganze umsetzten. Geplant ist auch die Informatik mit einzuschließen. Die Informatiker sollen ja schließlich nicht lehr ausgehen.

Ist die Lehre in Essen schon so verbessert, dass man das Geld jetzt für Werbemaßnahmen aus den Fenster schmeißen kann? Ich glaube kaum.

Quelle: Fachschaft Systems Engineering Uni Duisburg-Essen, Campus Essen

Ein Hauch von Metropole – Loveparade in Essen

26. August 2007
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Faszinierend. Die Stadt, die man kennt, in der man sich täglich bewegt, voller Menschen. An jeder Ecke, in jeder Seitenstraße, überall. 1,2 Mio. (laut Veranstalter) tanzten sich durch die Essener Innenstadt. Vorbei am Cinemaxx, vorbei an der Essener Großbaustelle, durch die Friedrich-Ebert-Straße, hin zur Schützenbahn, wo die “Floats” sich präsentierten. Den hämmernden Bass aus der insgesamt 638.000 Watt starken Musikanlage immer mit dabei. Die Musik, Geschmackssache. Aber interessanter hätte das Spektakel nicht sein können.

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Drumherum blieb alles friedlich. Keine größeren Zwischenfälle. 15 Festnahmen und 270 Krankenwageneinsätze. Nicht mehr, als an Karneval. Nur die öffentlichen Verkehrsmittel waren dem Ansturm nicht gewachsen. Der Essener Hauptbahnhof musste in den Abendstunden kurzfristig geschlossen werden. Auch die 1000 Dixie-Klos waren eindeutig zu wenig. So wurde dem Druck freizügig laufen gelassen.

Essen macht sich schön

23. August 2007

Der Rasen an der Bottroper Straße wird auf hochglanz getrimmt, die Ampeln werden mit Kletterschutz ausgestatten und die Universität wird dicht gemacht. Fast die komplette Innenstadt ist bereits mit Parkverbotsschildern und Wegweisern ausgestattet. Auf der Route findet man erste Aufbauten. Überall herscht reger Betrieb. Man merkt, dass was kommt. Essen macht sich schön für die Loveparade.

Loveparade kommt ins Ruhrgebiet

21. Juni 2007

Im Gespräch waren Städte wie Bacelona, Luxemburg, Köln und München. Doch das Ruhrgebiet hat sich durchgesetzt. Und so soll am 25. August die Loveparade zunächst in Essen statt finden. Ein Fünfjahresplan sieht dann vor die Parade in den folgenden Jahren nach Dortmund, Duisburg, Bochum und Gelsenkirchen zu bringen. Die Parade selber soll nicht mehr nur noch an einem Tag stattfinden, sondern es soll gleich ein ganze Love-Weekend gefeiert werden.