Beiträge mit dem Tag ‘ebay’

eBay verfeinert seine Grundsätze (wieder einmal)

10. Februar 2009

eBay hat wieder ein wenig an seinen Grundsätzen geschraubt. Dieses Mal sind die Änderungen allerdings durchaus mal sinnvoll. So ist es zukünftig verboten, “zusätzlich zum Kaufpreis des Artikels und den Versandkosten weitere Gebühren und Provisionen von Käufern einzufordern.” Darüber hinaus ist es nicht erlaubt:

mit PayPal bezahlte Artikel erst zu versenden, wenn die Zahlung des Käufers vom PayPal-Konto des Verkäufers auf dessen Bankkonto transferiert wurde.

Auch wenn beide Punkte zur Selbstverständlichkeit gehören sollten, ist es trotzdem schön zu wissen, dass dies nun auch “offiziell” verboten ist.

via: eBay News

[iPhone] eBay-App mit unterschiedlichen Profilangaben

8. Oktober 2008

Da ich hin und wieder einen Artikel bei eBay verkaufen, kam es mir sehr entgegen, dass es vor ein paar Wochen endlich die eBay-App in den deutschen iPhone-App-Store geschafft hat. Natürlich konnte man eBay auch schon vorher (über Safari) nutzen, aber über die native App ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Beim stöbern durch einige Angebote ist mir allerdings aufgefallen, dass der Prozentsatz positiver Bewertungen unterschiedlich berechnet bzw. ausgegeben wird. So wird in der Artikelübersicht der (korrekte) Prozentsatz ausgegeben, den man auch auf den eBay-Webseiten findet.

Schaut man sich das Bewertungsprofil dann allerdings genauer an, wird ein anderer Prozentsatz ausgegeben.

Wie eBay diesen Wert berechnet ist mir schleierhaft. Selbst wenn ich alle Bewertungen berücksichtige, also nicht nur die letzten 12 Monate die eBay für die Prozentangaben zu Grunde legt, komme ich auf einen anderen Wert.

Ich verstehe einige eBay-Käufer einfach nicht

5. August 2008

Ich selbst hatte in acht Jahren eBay schon ein gutes Dutzend davon und die aktuelle Verkaufsaktion der Bahn bei eBay scheint sie gleich reihenweise anzulocken. Die Rede ist von eBay-Käufern, denen man es nicht recht machen kann. Denen eBay-Käufern, die trotz aller vorhandenen Informationen trotzdem irgendetwas finden, was ihnen nicht passt, oder auf einmal einfällt, dass ihnen die Versankosten zu hoch sind obwohl diese bei der Auktion angegeben waren.

Die Bahn hat am 01. August damit begonnen rund 1 Million Tickets bei eBay zu verkaufen. Am ersten Verkaufstag zunächst als Auktion. Die ersten Tickets gingen für ca. 190 Euro über den virtuellen Ladentisch, später pendelte sich der Verkaufspreis dann bei rund 100 Euro ein. Am nächsten Tag bot die Bahn die gleichen Tickets zum Festpreis für 66 Euro an und schon hagelte es die ersten negativen Bewertungen. “Habe fair geboten (115€) bin unfair durch Sofortpreis (66€) vorgeführt worden”, schreibt etwa “leobolle”, der gleich drei Tickets am ersten Verkaufstag ersteigert hat. Ich stelle mir allerdings die Frage, was daran unfair ist? Wann Tickets zum Festpreis und wann als Auktion verkauft werden, stand von vornherein fest. Das ein Produkt irgendwann (vielleicht schon am nächsten Tag) günstiger wird, damit muss ich als Käufer immer rechnen. Wer einfach nicht abwarte kann, der muss so etwas in Kauf nehmen. Das eBay-Mitglied “alleseinkaeufer” fühlt sich gar “betrogen und ausgenommen”. Betrug ist für mich ehrlich gesagt etwas anderes.

In vielen Bewertungen der Bahn findet man darüber hinaus Kritik (in Form einer neutralen oder negativen Bewertung) über zu hohe Versandkosten. Davon abgesehen, dass die Versandkosten (EUR 2,50) bei jeder Auktion angegeben sind, verstehe ich auch hier nicht, wieso das ein Punkt zur Kritik ist. Die EUR 2,50 gehören nun mal mit zum Auktionsendpreis. Unabhängig davon, wie der Verkäufer die Waren zu mir transportiert. Was man dabei nämlich nicht vergessen darf, ist, dass der Verkäufer das Versandrisiko trägt. Wenn die Bahn die Tickets als normalen (nicht nachverfolgbaren) Brief verschickt, und die Tickets nicht beim Käufer ankommen, muss sie (die Bahn) die Tickets noch einmal raus schicken.

Berechtigte Kritik sehe ich eher bei dem nicht vorhandenen Rücktrittsrecht. Zumal die Bahn als gewerblicher Verkäufer auftritt und hier meiner Meinung nach das Fernabgabegesetz greifen müsste, und es sich bei den Tickets um Gutscheine handelt.

Viel mehr Kritik als die Bahn hat meiner Ansicht aber eBay verdient. Auch wenn einige negative Bewertungen eher unberechtigt sind, versteht ich nicht, warum die Bahn mit einem eBay-Profil von derzeit um die 70% ohne Einschränkungen weitere Auktionen einstellen kann. Jedem anderen Verkäufer hätte eBay schon längst Sanktionen sondergleichen aufgebrummt oder den Account gleich ganz gesperrt.

eBay, Amazon und der Jugendschutz

24. Juli 2008

Der Jugenschutz in Deutschland sieht klare Regelungen (ob diese nun gut oder schlecht sind sei dahingestellt) für den Versand von Computerspielen ohne Jugendfreigabe vor. Wer ein Spiel über den Versandhandel kaufen möchte, kann dieses nur gegen Vorlage seines Personalausweise entgegen nehmen. Amazon z.B. nennt dies Spezialversand für Artikel ohne Jugendfreigabe und kassiert dafür 5 Euro zusätzlich. eBay schließt den Verkauf von Spielen ohne Jugendfreigabe gleich komplett durch die AGB aus. Letzteres gilt bei eBay natürlich auch für den Verkauf von gebrauchten Computerspielen ohne Jugendfreigabe. Amazon hingegen scheint damit keine Problem zu haben. Denn hier kann man ohne Probleme gebrauchte Spiele (ohne Jugendfreigabe) kaufen und verkaufen. Ganz ohne Alterskontrolle und ohne 5 Euro Zusatzgebühren.

Über den deutschen Jugendschutz mag man diskutieren, aber ganz koscher finde ich das nicht.

eBay deckelt Versandkosten [UPDATE]

30. Mai 2008

So langsam aber sicher, bekomme ich den Eindruck, eBay möchte sich bewusst von Kunden trennen. Denn nach der mehr als umstrittenen Änderungen am Bewertungssystem, kommt nun gleich der nächste Schlag für Verkäufer. Ab 15. Juni 2008 sollen für bestimmte Kategorien Höchstgrenzen für die Versandkosten eingeführt werden. Je nach Kategorie zwischen fünf und acht Euro. Grund dafür seien Beschwerden von eBay-Mitgliedern über zu hohe Portopreise. Aus den durchschnittlich erhobenen Portogebühren für die Kategorien, hat eBay folgende Höchstgrenzen vorgesehen:

bis 5 Euro für

  • Software
  • DVDs
  • Computerspiele
  • Schmuck

bis 6 Euro für

  • Lampen
  • Kopfhörer
  • Notebookzubehör

bis 8 Euro für

  • Computerhardware (Fesplatten, PC-Gehäuse)
  • Handys
  • MP3-Player
  • Großhandelsartikel

Ich weiß nicht, ob es eBay und den sich beschwerenden Kunden aufgefallen ist, aber man kann tatsächlich die Versandkosten *vor* dem Kauf sehen und dann entscheiden, ob man den Artikel kaufen möchte oder nicht. Das geht! Wirklich!

Wir wäre es denn zur Abwechslung mal mit einem Häkchen für Käufer, die bei der Abgabe eines Gebotes bestätigen müssen, dass sie die Artikelbeschreibung wirklich gelesen haben?!

Update:
In der offiziellen eBay Meldung findet man eine komplette Liste der Kategorien und deren Höchstgrenzen.

via: onlinekosten.de

Änderungen am eBay Bewertungssystem sind aktiv

22. Mai 2008

Falls sich jemand wundert, dass er plötzlich wesentlich mehr Bewertung bei eBay hat als noch heute morgen: die neuen Änderungen am eBay Bewertungssystem sind aktiv. Ab sofort kann (u.a.) kein Käufer mehr neutral oder negativ bewertet werden. Käuferbewertungen werden damit m.M.n überflüssig.

Nachtrag: Da nach dem neuen Bewertungssystem die Profile auf Basis der letzten 12 Monaten berechnet werden, habe ich jetzt glatte 100%. Andere haben da nicht so viel “Glück”. Wie aus 1! neutralen Bewertung ein 8x% Profil werden kann, kann man beim IT-Guerilla nachlesen.

Zeigt eigentlich nur noch mehr, wie sinnfrei das neue System ist.

eBay ändert sein Bewertungssystem

6. Februar 2008

Spätestens im Frühsommer werden sich einige Verkäufer bei der Abgabe einer Bewertung wundern. Dann nämlichen können für Käufer keine neutralen und negativen Bewertungen mehr abgegeben werden, sondern nur noch positive. Dies sieht die geplante Änderung des Bewertungssystem von Deutschlands größtem Online-Marktplatz vor. Laut eBay soll so verhindert werden, dass Verkäufer aus Rache für negative Bewertungen ihrerseits die Käufer negativ bewerten. Aktuell würden sich manche Käufer “nicht trauen”, Verkäufer negativ zu bewerten. Diese Änderungen will eBay am 11. Februar bekannt geben.

Macht das Sinn?
Zunächst einmal sollte man sich bewusst machen, dass das derzeitige Bewertungssystem einem Verkäuferkonto eine viel größere Bedeutung bei mist, als einem Käuferkonto. Ein gutes Verkäuferkonto entschiedet schließlich hauptsächlich darüber ob ein Käufer zuschlägt oder nicht. Ein Käuferkonto hingegen hat so gut wie keine Auswirkungen auf das Handeln bei eBay. Als Verkäufer kann man lediglich Käufer ausschließen die einen Bewertungsstand von -1 (oder weniger) oder in den letzten 30 Tagen eine Ermahnung wegen eines nicht bezahlen Artikel erhalten haben. Weitere Einschränkungen sind nicht möglich.

Die Änderungen am Bewertungssytem sind in sofern also schon nicht sinnig, als das das eh schon “schwache” Käuferkonto noch weniger Bedeutung bekommt. Im Grunde könnte man die Käuferbewertung so auch komplett abschaffen (Amazon hat z.B. auch keine Käuferbewertung). Auch die Begründung von eBay kann ich nicht nachvollziehen, da man sowohl als Käufer und auch als Verkäufer gegen unberechtigte Bewertungen Einspruch einlegen kann. Ich brauche also keine “Angst” vor einer Reche-Bewertung haben. Zumal ich nach nun gut 7 Jahren eBay und weit über 500 Verkäufen die Erfahrung gemacht habe, dass besagte “Rache-Bewertungen” eher von Käufer, als von Verkäufern kommen.

Meiner Meinung nach, macht das keinen großen Sinn was eBay da vor hat. Anstatt die Bedeutung des Käuferkontos weiter zu schwächen, sollte eBay lieber ein Gleichgewicht zwischen Verkäufer- und Käuferkonto herstellen. Dies könnte dadurch erfolgen, das man als Verkäufer diejenigen Käufer aussperren kann, die z.B. eine Mindestanzahl an Bewertungen nicht aufweisen, eine bestimmte Prozentzahl haben müssen oder in den letzten x Tagen keine zwei negative Bewertungen erhalten haben.

Viele eBay-Verkäufer kritisieren die geplanten Änderungen in gleicher Art und Weise. So wundert es nicht, dass zum Streik aufgerufen wurde. Zwischen dem 18. und dem 25. Februar solle man keine Auktionen einstellen.

via: golem.de