Beiträge mit dem Tag ‘apple’

iTunes: Automatisches iPhone Backup ausschalten

5. Juli 2010

iTunes macht vor jeder iPhone-Synchronisierung ein automatisches Backup. Auch wenn ich das Backup in zwei Jahren iPhone-Nutzung noch nie gebraucht habe, ist es ein gutes Gefühl ein solches Backup zu haben. Leider kann das Backup mitunter relativ lange dauern oder auch mal (wie gestern bei mir) mir der folgenden Fehlermeldung abbrechen.

iTunes konnte keine Datensicherung des iPhones durchführen, da ein unbekannter Fehler aufgetreten ist. (-20)

In meinem Fall führte dies gleichzeitig zu einer fehlerhafte bzw. nicht mehr durchgeführten Synchronisation. Die Suchmaschine meiner Wahl brachte keine hilfreichen Lösungsvorschläge, so dass für mich nur noch die Lösung in Frage kam, das automatische Backup zu deaktivieren.

Unter Mac geht dies mit einem einfachen Aufruf in der Konsole:

defaults write com.apple.iTunes DeviceBackupsDisabled -bool true

Möchte man das Ganze rückgängig machen, setzt man -bool einfach auf false.

Unter Windows kann man z.B. das Tool iPhone Backup Switch benutzen, oder die Konfigurationsdatei selbst ändern (iTunes vorher schließen!). Dazu legt man zunächst ein Backup der Datei C:\Users\\AppData\Roaming\Apple Computer\iTunes\iTunesPrefs.xml an. Danach öffnet man die Datei mit einem Text-Editor seiner Wahl und sucht nach dem Abschnitt User Preferences Section. Innerhalb dieses Abschnitts fügt man nach dem ersten dict-Tag folgenden Text ein.

<key>DeviceBackupsDisabled</key>
<data>dHJ1ZQ==</data>

Jetzt muss nur noch die Datei gespeichert werden und die automatischen Backups sind deaktiviert. Aber Achtung: diese Einstellungen deaktivieren das automatische Backup für alle mit iTunes verbundenen Geräte!

via

US-Serien im deutschen iTunes Store [Update]

4. Februar 2010

Im April 2008 schrieb ich über die ersten (deutschen) Serien im deutschen iTunes Store und hegte die Hoffnung, dass endlich auch US-Serien im Store ankommen. Lange Zeit hat sich im iTunes Store in Bezug auf aktuelle US-Serien nicht viel getan und ich hatte die Hoffnung mittlerweile aufgegeben. Jetzt, fast 2(!) Jahre später hat es Apple endlich geschafft eine US-Serie zeitnah in den deutschen iTunes-Store zu bringen. Die heiß erwartete letzte Staffel der Serie Lost gibt es nun innerhalb von 24 Stunden nach der Ausstrahlung in den USA auch im Angebot des deutschen iTunes-Stores. Zunächst nur mit Untertiteln gibt es die Folgen mittlerweile auch ohne deutsche Untertitel in HD (720p). Jede Folge kostet EUR 2,99.

Das Apple nun endlich US-Serien zeitnah in den iTunes Store bringt ist mehr als zu begrüßen. Die Folgen sind in HD, ohne Untertitel und der Preis ist auch in Ordnung. Eigentlich wäre alles okay. Wenn, ja wenn, da nicht immer noch die Sache mit dem DRM wäre. Denn ohne Apple TV bekommt man die Medien nur schwerlich auf den heimischen Fernseher. Und gerade eine Serie wie Lost möchte ich nun mal nicht auf dem PC-Monitor sehen. Aber ich habe die Hoffnung, dass mit Lost endlich ein Umdenken bei den Verantwortlichen stattfindet. Das genügend Interesse vorhanden ist, zeigt sich nicht nur durch die zahlreichen Kommentare im iTunes Store, sondern auch darin, dass die Folgen bereits die ersten drei Plätze in den TV-Serien-Charts belegen.

[Update]
Wie von Christoph in den Kommentaren vorgeschlagen, habe ich mir ein Videokabel besorgt und das gute Stück an den Fernseher angeschlossen. In freudiger Erwartung kaufte ich mir dann heute die 3. Episode von Lost in der HD-Version zum Preis von EUR 2,99. Leider musste ich aber feststellen, dass man die HD-Version gar nicht auf das iPhone bekommt. Dort landet nur die SD-Version, und die möchte man weiß Gott nicht auf dem HD-Fernseher sehen. Obwohl also das iPhone zumindest 576p am Videoausgang schafft, bekommt man die HD-Version erst gar nicht aufs Gerät. Ohne Apple-TV kommt man in Bezug auf HD also nicht weit.

iPhone Development Links

3. Oktober 2009

Seit dem ich mich mit der iPhone-Programmierung beschäftige sammle ich interessante Links und lege diese in meinen Browser-Bookmarks ab. Oft brauchte ich die Links aber auf dem Mac oder unterwegs, so dass ich entweder zu einem Browser-Sync Tool oder Bookmark-Sammlung wie Delicious greifen muss. Dort finde ich dann aber meistens nicht mehr das, wonach ich suche. Damit ich schnell und jederzeit auf meine kleine Bookmark-Sammlung zugreifen kann, habe ich sie jetzt “old school” in einer WordPress-Seite untergebracht. Vielleicht ist ja für den ein oder andere auch noch was interessantes dabei.

Passive Boxen fürs iPhone

22. Juni 2009
IMG_0017

Der im iPhone verbaute Lautsprecher erfüllt zwar seine Funktion sehr gut, klingt aber mitunter etwas sehr blechern. Deshalb bin ich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach kleinen, passiven Boxen für das iPhone. Vor kurzem entdeckte ich dann das “SBP 1100 Stereo Lautsprecher-System” von Philips. Angesichts der guten Rezensionen und einem Preis von knapp 16 Euro habe ich die Boxen letzte Woche gekauft und bin seit beginn an sehr zufrieden damit. Der Klang ist trotz eines Durchmessers von knapp 10 cm wirklich sehr gut – um längen besser als der eingebaute iPhone-Lautsprecher.

In den Rezensionen bei Amazon findet man den Kritikpunkt, dass die Boxen nicht besonders laut sind. Dies kann ich zwar bestätigen, angesichts der kompaten Größe sollte man aber auch keine “Boom-Box” erwarten. Einzig das Kabel könnte ein wenig länger sein, da man das iPhone aufgrund der Störgeräusche (bei GSM) schon ein bisschen von den Boxen entfernen muss.

Leere iPhone Schablone

13. April 2009
iphone1

Bei der Entwicklung von iPhone Applikationen kann es ganz hilfreich sein sich die einzelnen Views aufzumalen, bevor man sich an die Entwicklung macht. Trotz aller Desgin & Entwicklungstool kann der Griff zu Papier und Stift mitunter ganz sinnvoll sein. Da ich über die Suchmaschine meiner Wahl auf die Schnelle keine leere iPhone Schablone gefunden habe, habe ich mir schnell selber etwas zusammen gebaut. Auf eine Seite passen drei iPhones in einer akzeptablen Größe und es ist noch etwas Platz für Kommentare. Ich habe mir eine Version mit und eine Version ohne Statusbar erstellt.

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scNet: 94 Euro Lehrgeld beim Premium Support

25. März 2009

Seit einigen Monaten hat mein MacBook Probleme mit der Sound-Ausgabe. Der Ton setzt in unregelmäßigen Abständen für einige Sekunden (oder auch mal länger) komplett aus. Ergänzt wird das Ganze um ein leichtes Knacken der Boxen. Das Problem tritt immer alle 2-3 Monate auf; in der Zwischenzeit läuft alles reibungslos. Die Apple-Hotline konnte das Problem bisher immer mit demZurücksetzen des PRAM und NVRAM lösen, was ich dann auch immer fleißig alleine gemacht habe. Allerdings brachte mich dies zuletzt auch nicht weiter, so dass ich einen Apple-Premium-Partner aufsuchen musste.

Meine Wahl viel auf die Firma scNet in Essen, da ein Bekannter von mir dort sein Macbook gekauft hatte. So machte ich mich auf den Weg nach Essen und gab mein Macbook zusammen mit einer Kopie meines Apple Care dort ab. Zwei Tage spätere meldete sich scNet, und teilte mir mit, dass mein Macbook zur Abholung bereit stehe. Auf meine Nachfrage ob man das Mainboard ausgetauscht habe, antwortete der Techniker mit “Nein, ich habe einen Festplattediagnose durchgeführt, jede Menge fehlerhafte Zugriffsrechte gefunden und jetzt geht es wieder. Allerdings müssen wir Ihnen dafür 79 Euro in Rechnung stellen. Software-Fehler fallen leider nicht unter Apple Care”. Nachdem ich mich wieder etwas beruhig hatte, machte ich mir auf den Weg das Macbook abzuholen. Zur Kasse bat man mich dann mit 94 Euro – der Techniker hat wohl die Mehrwertsteuer vergessen. Ich verbuchte die komplette Aktion als Lehrgeld. Wer soll schon darauf kommen, dass Soundprobleme mit dem Reparieren der Zugriffsrechte behoben werden? Ich musste noch einige Dinge erledigen und legte das Macbook zunächst ins Auto. Gegen Abend nahm ich dann das Macbook zur Hand und wollte es ausprobieren. Viel ausprobieren konnte ich allerdings nicht, da ich nach dem Aufklappen einen kurzen Wurtausbruch erlebte, denn links und rechts neben dem Touchpad erstreckten sich zwei lange Risse im Gehäuse. “Glücklicherweise” hatte die Firma scNet bereits geschlossen, so dass ich über die Ganze Sache eine Nacht schlafen konnte. Am nächsten Tag stand ich pünktlich zur Öffnung auf der Matte um mal dezent nachzufragen, wo denn die Risse auf einmal herkommen? “Das ist Topcase Splinting. Ein bekanntes Problem dieser Macbook Serie”, antworte der Techniker, der mit einen Tag zuvor das Macbook für 94 Euro zurück gegeben hat. Das Ergebnis einer kurzen Diskussion war dann, dass man sich keiner Schuld bewusst sei. Die Risse müssen wohl in der Zeit aufgetreten sein, in der das Macbook in meinen Auto lag – vermutlich waren es die Zwerge, die in meinem Auto leben. Ich gab das Macbook erneut ab und konnte es zwei Tage später mit ausgetauschten Topcase wieder abholen. Bezahlen musste ich diesmal natürlich nichts, denn Topcase Splinting fällt unter Apple Care. Die Firma scNet habe ich aber definitiv zum letzten Mal besucht.

Ich bin wirklich immer bereit für Dienstleistungen entsprechendes Geld zu bezahlen. Auch wenn es Lehrgeld ist. Aber die Risse waren bei der ersten Abgabe des Macbooks nicht vorhanden. Und ich glaube nicht, dass sie in den 4 Stunden aufgetreten sind, in denen das Macbook im Auto lag. Von daher ist die Vermutung nahe, dass die Risse während der Zeit bei scNet aufgetreten sind. Wenn das Macbook unversehrt gewesen wäre, hätte ich kein Problem mit den 94 Euro gehabt, aber von einem “Premium Support”, dem hier offensichtlich ein Missgeschick passiert ist, hätte ich ein wenig mehr Kundenservice oder zumindest eine Entschuldigung erwartet.

Sollte jemand sein Gerät auch bei der Firma scNet in Essen abgeben (müssen), so habe ich noch zwei Tipps. Lasst euch Bestätigen, dass ihr bei kostenpflichtigen Reparaturen benachrichtigt werdet bevor die Reparatur durchgeführt wird. Sofern euch Preise mitgeteilt werden, fragt nach, ob es sich dabei um Netto- oder Bruttopreise handelt. Beide Punkte scheinen bei der Firma scNet keine Selbstverständlichkeit zu sein.

Wirelessly

26. Januar 2009

via: Apfelphone

Navigationssoftware für das iPhone 3G

15. Januar 2009

Seit dem der GPS-Chip ins iPhone Einzug gehalten hat, stellt sich die Frage: Wann kommt die erste Navigationssoftware in den AppStore? Entsprechende Anwendungen scheint es bereits zu geben. So konnte man etwa CoPilot-Live auf der Consumer Electronics Show (CES) in Aktion sehen. TomTom hat bereits im August 2008 bekannt gegeben, dass ihre Software auf dem iPhone läuft. Doch wieso und warum eine solche Lösung ihren Weg noch nicht in den AppStore gefunden hat, darüber schweigen nicht nur die Hersteller, sondern auch Apple. Gerüchten zufolge, ist der Grund dafür aber relativ simpel: Apple arbeitet an einer eigenen Navi-Lösung, für die bereits ein Patent angemeldet wurde. So oder so, auf die erste Navigationssoftware für das iPhone 3G wird man wohl weiterhin warten müssen.

Erste Hilfe für das MacBook

10. Dezember 2008

Da die Boxen meines MacBooks in letzter Zeit regelmäßig aussetzen, war gestern ein Anruf bei der Apple-Hotline nötig. Der erste Schritt, den der Apple-Support in 99,9% bei solchen Fällen mit einem macht, ist das Zurücksetzen des PRAM und NVRAM. Dies scheint das Penicillin für MacBooks zu sein und behebt i.d.R. die meisten kleineren Fehler. Zusätzlich kann es hilfreich sein, auch die Systemkonfigurationsdateien zurückzusetzen. Hierbei muss man allerdings in Kauf nehmen, dass man einige Einstellungen (z.B. WLAN) neu vornehmen muss.

Bei mir war das Zurücksetzen erfolgreich und meine Boxen laufen jetzt wieder reibungslos. Bei kleineren Problemen kann man also getrost selber erste Hilfe leisten, bevor man zum Telefonhörer greift.

Zurücksetzen des PRAM und NVRAM (Anwendung auf eigene Gefahr!):

  • MacBook ausschalten
  • Akku entnehmen
  • Für 10 Sekunden den An/Ausschalter betätigen
  • Akku wieder einlegen
  • Die Tasen ALT + APFEL + P + R gedrückt halten und das MacBook einschalten
  • Die Tastenkombination gedrückt halten bis man zum dritten Mal den Startton hört

Zurücksetzen der Systemkonfigurationsdateien (Anwendung auf eigene Gefahr!):

  • Finder öffnen
  • Unter Geräte -> Macintosh HD in den Ordner Library wechseln
  • In den Ordner Preferences wechseln
  • Den Ordner SystemConfiguration auf den Desktop ziehen (ausschneiden, nicht kopieren)
  • MacBook neu starten
  • Bei einwandfreiem Betrieb kann der alte Ordner SystemConfiguration (der auf dem Desktop) gelöscht werden

Me too

26. September 2008

via: ApfelBlog