Archiv für die Kategorie ‘Netzwelt’

Meine Google Chrome Plugins

25. August 2010

Vor einem guten halben Jahr berichtete ich noch von meinem Firefox-Plugins. Doch schon damals hatte ich Chrome als Browser-Alternative auf dem heimischen PC installiert. Mittlerweile habe ich Firefox den Rücken gekehrt und surfe nun mit dem Browser aus dem Hause Google. Die Gründe für den Abschied meines jahrelangen Internetbegleiters lagen vor allem an zwei Problemen für die ich einfach keine Lösung fand. Zum einen hing Firefox in unregelmäßigen Abständen ohne ersichtlichen Grund für mehrere Sekunden, und zum anderen nahm sich der Rotfuchs bei einem Download gut und gerne mal bis zu 1,5 GB an Arbeitsspeicher. Unterm strich nervte Firefox manchmal so sehr, dass ich immer mehr und mehr Chrome nutze. Doch Chrome fehlte damals noch eine wichtige Eigenschaft: Addons. Seit diese Funktion in Chrome Einzug gehalten hat, waren die Tage von Firefox auf meinem PC gezählt. Vor gut einem Monat habe ich ihn dann deinstalliert. Beruflich komme ich nach wie vor nicht an Firefox vorbei, denn Firebug ist derzeit nicht ersetzbar.

Im Folgenden eine Auswahl meiner bis dato eingesetzten Google Chrome Plugins.

AdBlock
Kein Browser ohne Werbe-Blocker. Auch unter Chrome ist dies eine der als erstes installierten Plugins.

Auto HD for YouTube
Selektiert automatisch die höchstmögliche Auflösung eines YouTube Videos.

Click&Clean
Löscht zuvor selektierte vom Browser gespeicherte Informationen beim schließen.

Delicious Bookmarks Extension
Offizielles Addon von Delicious.

Downloads
Direkter Zugriff auf die Downloads.

Erweiterung “RSS-Abonnement”
One-Click Erweiterung für das direkte hinzufügen von RSS-Feeds zum Google-Reader.

FlashBlock
Blockiert Flash-Inhalte und machte diese erst bei einem Klick sichtbar.

Search Box
Erweitert Chrome um die aus Firefox bekannte Suchmaschinen Toolbar.

Send Link
Ermöglicht die aktuelle Webseite per E-Mail zu versenden.

SmoothScroll
Weicheres Scrollen mit dem Mausrad.

WM 2010 im Live-Stream

6. Juni 2010

In nicht einmal 5 Tagen beginnt in Südafrika die Fußball Weltmeisterschaft 2010. Ein Großteil der Spiele findet um 13:30 und 16:00 Uhr statt – also zu besten Arbeitszeit. Wer kein Tor verpassen möchte (und die Möglichkeit dazu hat), dem bleibt nur die Nutzung eines Live-Streams. Glücklicherweise sieht hier das Angebot überraschend gut aus. Die ARD streamt 22 Vorrundenspiele und das Spiel um Platz 3. RTL hat sich 9 Spiele gesichert. Darunter 6 Vorrundenspiele, 2 Achtelfinalspiele und ein Viertelfinale. Alle restlichen Spiele überträgt das ZDF. Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft laufen ausschließlich bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

Den Live-Stream der ARD findet man unter sportschau.de. Das ZDF streamt man unter www.sport.zdf.de in der ZDFMediathek. RTL streamt auf dem Hauseigenen Portal sport.de. ARD und ZDF bieten Streams in verschiedenen Qualitätsstufen, darunter auch HD (720p), an. RTL beschränkt sich auf SD mit immerhin 512 x 288 Bildpunkten.

Als Alternative zu den Angeboten der Sender kann man auch auf das TV-Portal Zattoo zurückgreifen. Entweder über die Zattoo-Software oder direkt im Browser. Hier fehlt allerdings (außer in der Schweiz) der Sender RTL und die Bildqualität ist nicht besonders hoch. Um es als kleines Bild nebenbei laufen zu lassen, reicht es aber allemal. Zumal es wahrscheinlich ist, dass die offiziellen Streams gut genutzt werden.

Wer unterwegs ist und auf mobile Endgeräte zurückgreifen muss, der schaut leider sprichwörtlich in die Röhre. Keines der Streaming-Angebote ist iPhone und Co. tauglich (außer Zatto in der Schweiz). Hier bleibt einem nur das Angebot der Telekom (MobileTV FIFA WM 2010; UMTS vorausgesetzt!) für EUR 4,95 pro Monat oder EUR 1,95 pro Tag. Wer Sky Abonnent ist, kann alle Spiele der Fußball-WM ohne weitere Kosten auf dem iPad sehen.

Quelle (u.a.): c’t

Bits aus Gold

19. Mai 2010

Ein Bericht bei SPIEGEL ONLINE passt gerade sehr gut zu meinen aktuellen Erfahrungen bzgl. Daten-Roaming. Vergangenes Wochenende habe ich einen Kurzurlaub im wunderschönen Sizilien verbracht. Ganz bewusst habe ich dabei auf größeres Datenaufkommen mit dem iPhone verzichtet und nur gelegentlich E-Mails abgerufen und kurz nachgelesen, was in der Welt passiert. Dabei ist ein unglaubliches Daten-Volumen von 1,5 MB angefallen. Ungefähr so viel Daten wie auf eine Diskette passen. Gekostet hat mich dieser Spaß ziemlich genau 5 Euro. Und das ist noch vergleichsweise günstig. Der PrePaid-Anbieter der Liebsten hätte für die gleichen Datenmenge das 4-fache berechnet. Mir war natürlich bewusst, welche Gebühren auf mich zukommen, aber ich stelle mir die Frage, was die Anbieter im Ausland mit den Bits und Bytes machen, die über die Leitung gehen. Nachvollziehen kann ich diese Preise jedenfalls beim besten Willen nicht.

PHP Gallery mit Dropbox

2. April 2010

Nachdem ich im Januar bereits in Caschys Blog und nun erneut bei macfidelty von der My PHP Dropbox Gallery gelesen habe, habe ich mir das Projekt mal genauer angesehen. Die Web-Anwendung ermöglicht die Erstellung von Fotogalerien und nutzt dabei Dropbox als Daten-Ablage bzw. bezieht ihre Daten aus dem Photo Ordner in einer Dropbox. Ich war bereits nach wenigen Minuten ziemlich begeistert von der Anwendung, denn durch die Verbindung mit Dropbox ergeben sich nicht die gängigen Probleme von (PHP-)Web-Galerien. Hier ist nämlich IMHO der größte Nachteil, dass man nach dem Konvertieren der Bilder erst mal ein Album anlegen, und die Bilder dann via FTP oder Web-Interface hoch laden muss. Online muss man dann mitunter noch die eine oder andere Einstellung vornehmen, bevor die neuen Fotos das Licht des Internets sehen. Genau diese Punkte haben mich immer von der Nutzung einer Web-Galerie abgehalten. Mit der “My PHP Dropbox Gallery” ist das Ganze ein Kinderspiel. Nach der Installation auf dem eigenen Webspace und den einmaligen Einstellungen legt man in seiner lokalen Dropbox einfach einen neuen Ordner an und legt dort seine Bilder ab. Die Dropbox Software lädt die Bilder automatisch in die Dropbox-Cloud und die “My PHP Dropbox Gallery” macht aus dem Ordner ein Album und stellt die Bilder zu Verfügung. Ohne dass man die Anwendung aufrufen muss. Mit dem Web-Interface von Dropbox kann man die eigene Galerie auch von unterwegs füllen. Darüber hinaus bietet die “My PHP Dropbox Gallery” zudem zahlreiche Konfigurations-Möglichkeiten für das Fein-Tuning. Als Bonus gibt es neben dem Standard-Theme für die Galerien auch noch 3 Weitere, u.a. ein iPhone-Theme (siehe Foto) welches auf mobilen Endgeräten standardmäßig aktiviert wird.

Wer schon immer nach einer einfach zu bedienenden Web-Galerie für den eigenen Webspace war, findet mit der “My PHP Dropbox Gallery” ein Eierlegende Wollmilchsau. Die 2 GB, die man bei der Dropbox kostenlos bekommt, sollte erst einmal für einige Bilder reichen.

Noch kein Dropbox-Account? Dann am besten über diesen Link registrieren und zusätzlich zu den kostenlosen 2 GB weitere 250 MB Speicherplatz kassieren!

Playstation 3 Bug behebt sich selbst

2. März 2010

Weltweit haben sich Nutzer der Playstation 3 gestern gewundert, dass ihre Systemzeit plötzlich den 31.12.1999 zeigte. Diese Verwunderung dürfte dann spätestens beim Starten eines Spiels oder beim Zugriff auf das Playstation Netzwerk (z.B. für Multiplayer-Spiele) zu Frust geführt haben. Denn weder das eine, noch das andere funktionierte. Allem anscheinend nach, scheint die BIOS-Uhr von älteren PS3s einen Bug zu haben, der dazu führte, das die PS3 das gestrige Datum für ein Schaltjahr hielt und dachte es wäre der 29.02.2010. Das PS3-System wiederum kannte den 29.02.2010 natürlich nicht. Sony gab gestern offiziell den Hinweis aus, die PS3 nicht einzuschalten. Warum und wieso auch Spiele betroffen waren, die Offline (also ohne Verbindung zum Playstation Network) laufen, blieb offen. Ebenfalls schuldig bleibt Sony die Antwort auf die Frage, warum Spiele (insbesondere Heavy Rain) nicht starteten, selbst wenn man die Systemzeit manuell einstellte. Wie groß der Frust bei den Spielern war, konnte man im offiziellen PS3 Blog nachlesen. Dies war mitunter so amüsierend, dass man die PS3 getrost aus lassen konnte.

Nach der Datumsumstellung heute Nacht funktioniert meine PS3 glücklicherweise wieder einwandfrei, so dass es gestern zu einem in der Computer-Welt eher selten auftretenden Verhalten: Ein Fehler der sich selbst verursacht und selbst behebt.

Auch 2009: Amazon mit Rekord-Weihnachtsgeschäft

27. Dezember 2009

Genau wie 2008 und 2007 hat Amazon auch im Jahre 2009 während des Weihnachtsgeschäfts einige Rekorde gebrochen. So wurden zum ersten mehr Kindle-Bücher als physikalische Bücher verkauft. Rekord-Tag ist der 14. Dezember 2009 an dem weltweit 9,5 Millionen Artikel verkauft wurden (2008: 5,4 Mio.). Umgerechnet sind das 110 Artikel pro Sekunde – 2007 waren es “nur” 7.

Quelle: Amazon

Blogparade: Show me your Host!

6. Dezember 2009

Jens Hellmeier fragt in seiner aktuellen Blogparade, “welcher Webhoster ist der beliebteste, der beste, der günstigste oder der idealste für uns Blogger?”. Da schließe ich mich gerne an. Hier sind meine Antworten:

1. Bei wem liegt der Webspace, auf welchem euer Blog gehostet ist?

Alle privaten (Blog(s), Photoblog, Podcast) und geschäftlichen Seiten liegen seit ca. 4 Monaten bei Hosteurope.

2. Für welche Art Hosting habt ihr euch entschieden (Webspace, vServer, Root-Server)?

Nachdem ich lange Zeit immer Webspace genutzt habe, “gönne” ich mir seit dem Umzug zu Hosteurope einen Root-Server.

3. Warum?

Ich bin immer wieder an den Punkt gekommen, wo mir Standard-Webspace zu unflexibel. Mal eben einen Server-Server aussetzen, eine Ruby on Rails Anwendung (problemlos) deployen oder einen Tomcat Server aufsetzen ist i.d.R. nicht möglich. Deshalb hatte ich schon lange den Wunsch nach einen Root-Server. Meine Erfahrung mit vServer waren eher bescheiden, und bis zu letzt waren mir Root-Server auch noch zu teuer. Bis ich dann das Angebot von Hosteurope fand.

4. Welche Vorteile bietet dein Angebot/Hoster?

Der größte Vorteil ist aus meiner sich natürlich die Flexibilität die ich jetzt habe. Alles das, was ich Installieren möchte, kann ich auch installieren. Darüber hinaus sehe ich auf jeden Fall das Preis/Leistungsverhältnis. 160 GB Speicherplatz und 1,5 TB Traffic im Monat, dazu Monitoring und Backup zu einem Preis unter 40 Euro, finde ich absolut okay.

5. Welche Nachteile bietet dein Angebot/Hoster?

Der Nachteil meines Angebotes ist eher ein generelles, als ein spezielles Problem meines Hosters. Man muss sich bein einem Root-Server um Updates und Installation natürlich selber kümmern. Dies gilt nicht nur für das System als solches, sondern auch für alle Anwendungen. Ebenfalls nicht ganz so zufrieden bin ich mit dem eher unübersichtlichen Kundenmenue. Aber hier sind wir bereits bei “Jammern auf hohem Niveau”.

Windows 7 hängt(e)

7. November 2009

Gestern Abend habe ich mich von Windows XP verabschiedet und mich an die Windows 7 Installation gemacht. Dank des kostenlosen USB-Tool von Microsoft verlief die Installation vom USB-Stick wesentlich flotter und angenehmer als von der DVD. Doch noch bevor ich die ersten Treiber oder Programme installieren konnte, hing sich das System in unregelmäßigen Abständen auf. Der Rechner wurde zunächst langsam, lies sich weniger und weniger bedienen und hängte sich schlussendlich komplett auf. Was sich aber zunächst wie ein Absturz anfühlte, stelle sich als einfrieren heraus. Denn nach 10-20 Sekunden lief der Rechner und auch die zuvor gestarteten Programme wieder. Als ich schon kurz davor war das gute alte Windows XP wieder zu installieren, konnte ich das Problem mit einem Eintrag in der Ereignisanzeige verbinden. Immer wenn der Rechner stockte, wurde folgender Eintrag vorgenommen:

Event-ID:129
Quelle: nvstor32
Ein Zurücksetzen auf Gerät “\Device\RaidPort0″ wurde ausgegeben.

Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass Windows 7 nicht mit meiner Intel SSD zurecht kommt. Nach einer kurzen Recherche konnte ich das Problem allerdings relativ schnell beheben. Es lag an einer Kombination aus Windows 7 und meinem nVidia Mainboard SATA Controller. Um genauer zu sein, um einen kleinen Haken mit dem Namen “Befehls-Queuing”. Schon mit Windows Vista soll es hier Problemen gekommen sein, wenn eben jener Haken gesetzt ist. Das “Befehls-Queuing” bzw. “Native Command Queuing” ist dafür zuständig, die Festplattengeschwindigkeit unter bestimmten Umständen zu verbessern. Genau diese Funktion führte aber zu dem beschriebenen Problemen. Warum, wieso und weshalb konnte ich bis dato leider nicht raus finden, aber nachdem ich den Haken entfernte, lief das System ohne Probleme.

Einfach mal Danke sagen!

5. Oktober 2009

Als Entwickler von WordPress-Plugins kenne ich das Gefühl, eine Anerkennung in Form einer Spende für seine Arbeit zu erhalten, auch wenn es nur ein kleiner Betrag ist. Deshalb werde ich am 15. Oktober 2009 die von mobiFlip ausgerufene Aktion “Einfach mal Danke sagen!” unterstützen und einen kleinen Betrag an Entwickler spenden.

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Die erste Software die mir in den Sinn kam war NOTEPAD++. Ein Texteditor der mich seit längerer Zeit sowohl beruflich als auch privat begleitet. Bis zum 15. werde ich mir überlegen, wem ich noch Danke sagen kann. Und Du?

iPhone Development Links

3. Oktober 2009

Seit dem ich mich mit der iPhone-Programmierung beschäftige sammle ich interessante Links und lege diese in meinen Browser-Bookmarks ab. Oft brauchte ich die Links aber auf dem Mac oder unterwegs, so dass ich entweder zu einem Browser-Sync Tool oder Bookmark-Sammlung wie Delicious greifen muss. Dort finde ich dann aber meistens nicht mehr das, wonach ich suche. Damit ich schnell und jederzeit auf meine kleine Bookmark-Sammlung zugreifen kann, habe ich sie jetzt “old school” in einer WordPress-Seite untergebracht. Vielleicht ist ja für den ein oder andere auch noch was interessantes dabei.