Archiv für die Kategorie ‘Netzwelt’

Playstation 3 Bug behebt sich selbst

2. März 2010

Weltweit haben sich Nutzer der Playstation 3 gestern gewundert, dass ihre Systemzeit plötzlich den 31.12.1999 zeigte. Diese Verwunderung dürfte dann spätestens beim Starten eines Spiels oder beim Zugriff auf das Playstation Netzwerk (z.B. für Multiplayer-Spiele) zu Frust geführt haben. Denn weder das eine, noch das andere funktionierte. Allem anscheinend nach, scheint die BIOS-Uhr von älteren PS3s einen Bug zu haben, der dazu führte, das die PS3 das gestrige Datum für ein Schaltjahr hielt und dachte es wäre der 29.02.2010. Das PS3-System wiederum kannte den 29.02.2010 natürlich nicht. Sony gab gestern offiziell den Hinweis aus, die PS3 nicht einzuschalten. Warum und wieso auch Spiele betroffen waren, die Offline (also ohne Verbindung zum Playstation Network) laufen, blieb offen. Ebenfalls schuldig bleibt Sony die Antwort auf die Frage, warum Spiele (insbesondere Heavy Rain) nicht starteten, selbst wenn man die Systemzeit manuell einstellte. Wie groß der Frust bei den Spielern war, konnte man im offiziellen PS3 Blog nachlesen. Dies war mitunter so amüsierend, dass man die PS3 getrost aus lassen konnte.

Nach der Datumsumstellung heute Nacht funktioniert meine PS3 glücklicherweise wieder einwandfrei, so dass es gestern zu einem in der Computer-Welt eher selten auftretenden Verhalten: Ein Fehler der sich selbst verursacht und selbst behebt.

Auch 2009: Amazon mit Rekord-Weihnachtsgeschäft

27. Dezember 2009

Genau wie 2008 und 2007 hat Amazon auch im Jahre 2009 während des Weihnachtsgeschäfts einige Rekorde gebrochen. So wurden zum ersten mehr Kindle-Bücher als physikalische Bücher verkauft. Rekord-Tag ist der 14. Dezember 2009 an dem weltweit 9,5 Millionen Artikel verkauft wurden (2008: 5,4 Mio.). Umgerechnet sind das 110 Artikel pro Sekunde – 2007 waren es “nur” 7.

Quelle: Amazon

Blogparade: Show me your Host!

6. Dezember 2009

Jens Hellmeier fragt in seiner aktuellen Blogparade, “welcher Webhoster ist der beliebteste, der beste, der günstigste oder der idealste für uns Blogger?”. Da schließe ich mich gerne an. Hier sind meine Antworten:

1. Bei wem liegt der Webspace, auf welchem euer Blog gehostet ist?

Alle privaten (Blog(s), Photoblog, Podcast) und geschäftlichen Seiten liegen seit ca. 4 Monaten bei Hosteurope.

2. Für welche Art Hosting habt ihr euch entschieden (Webspace, vServer, Root-Server)?

Nachdem ich lange Zeit immer Webspace genutzt habe, “gönne” ich mir seit dem Umzug zu Hosteurope einen Root-Server.

3. Warum?

Ich bin immer wieder an den Punkt gekommen, wo mir Standard-Webspace zu unflexibel. Mal eben einen Server-Server aussetzen, eine Ruby on Rails Anwendung (problemlos) deployen oder einen Tomcat Server aufsetzen ist i.d.R. nicht möglich. Deshalb hatte ich schon lange den Wunsch nach einen Root-Server. Meine Erfahrung mit vServer waren eher bescheiden, und bis zu letzt waren mir Root-Server auch noch zu teuer. Bis ich dann das Angebot von Hosteurope fand.

4. Welche Vorteile bietet dein Angebot/Hoster?

Der größte Vorteil ist aus meiner sich natürlich die Flexibilität die ich jetzt habe. Alles das, was ich Installieren möchte, kann ich auch installieren. Darüber hinaus sehe ich auf jeden Fall das Preis/Leistungsverhältnis. 160 GB Speicherplatz und 1,5 TB Traffic im Monat, dazu Monitoring und Backup zu einem Preis unter 40 Euro, finde ich absolut okay.

5. Welche Nachteile bietet dein Angebot/Hoster?

Der Nachteil meines Angebotes ist eher ein generelles, als ein spezielles Problem meines Hosters. Man muss sich bein einem Root-Server um Updates und Installation natürlich selber kümmern. Dies gilt nicht nur für das System als solches, sondern auch für alle Anwendungen. Ebenfalls nicht ganz so zufrieden bin ich mit dem eher unübersichtlichen Kundenmenue. Aber hier sind wir bereits bei “Jammern auf hohem Niveau”.

Windows 7 hängt(e)

7. November 2009

Gestern Abend habe ich mich von Windows XP verabschiedet und mich an die Windows 7 Installation gemacht. Dank des kostenlosen USB-Tool von Microsoft verlief die Installation vom USB-Stick wesentlich flotter und angenehmer als von der DVD. Doch noch bevor ich die ersten Treiber oder Programme installieren konnte, hing sich das System in unregelmäßigen Abständen auf. Der Rechner wurde zunächst langsam, lies sich weniger und weniger bedienen und hängte sich schlussendlich komplett auf. Was sich aber zunächst wie ein Absturz anfühlte, stelle sich als einfrieren heraus. Denn nach 10-20 Sekunden lief der Rechner und auch die zuvor gestarteten Programme wieder. Als ich schon kurz davor war das gute alte Windows XP wieder zu installieren, konnte ich das Problem mit einem Eintrag in der Ereignisanzeige verbinden. Immer wenn der Rechner stockte, wurde folgender Eintrag vorgenommen:

Event-ID:129
Quelle: nvstor32
Ein Zurücksetzen auf Gerät “\Device\RaidPort0″ wurde ausgegeben.

Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass Windows 7 nicht mit meiner Intel SSD zurecht kommt. Nach einer kurzen Recherche konnte ich das Problem allerdings relativ schnell beheben. Es lag an einer Kombination aus Windows 7 und meinem nVidia Mainboard SATA Controller. Um genauer zu sein, um einen kleinen Haken mit dem Namen “Befehls-Queuing”. Schon mit Windows Vista soll es hier Problemen gekommen sein, wenn eben jener Haken gesetzt ist. Das “Befehls-Queuing” bzw. “Native Command Queuing” ist dafür zuständig, die Festplattengeschwindigkeit unter bestimmten Umständen zu verbessern. Genau diese Funktion führte aber zu dem beschriebenen Problemen. Warum, wieso und weshalb konnte ich bis dato leider nicht raus finden, aber nachdem ich den Haken entfernte, lief das System ohne Probleme.

Einfach mal Danke sagen!

5. Oktober 2009

Als Entwickler von WordPress-Plugins kenne ich das Gefühl, eine Anerkennung in Form einer Spende für seine Arbeit zu erhalten, auch wenn es nur ein kleiner Betrag ist. Deshalb werde ich am 15. Oktober 2009 die von mobiFlip ausgerufene Aktion “Einfach mal Danke sagen!” unterstützen und einen kleinen Betrag an Entwickler spenden.

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Die erste Software die mir in den Sinn kam war NOTEPAD++. Ein Texteditor der mich seit längerer Zeit sowohl beruflich als auch privat begleitet. Bis zum 15. werde ich mir überlegen, wem ich noch Danke sagen kann. Und Du?

iPhone Development Links

3. Oktober 2009

Seit dem ich mich mit der iPhone-Programmierung beschäftige sammle ich interessante Links und lege diese in meinen Browser-Bookmarks ab. Oft brauchte ich die Links aber auf dem Mac oder unterwegs, so dass ich entweder zu einem Browser-Sync Tool oder Bookmark-Sammlung wie Delicious greifen muss. Dort finde ich dann aber meistens nicht mehr das, wonach ich suche. Damit ich schnell und jederzeit auf meine kleine Bookmark-Sammlung zugreifen kann, habe ich sie jetzt “old school” in einer WordPress-Seite untergebracht. Vielleicht ist ja für den ein oder andere auch noch was interessantes dabei.

Die Sonderfunktionen des ePA

13. August 2009

Als ich gestern die Spiegel-Titelstory (Ausgabe 33/2009, ab Seite 68) “Netz ohne Gesetz” las, bin ich an einer Stelle hängen geblieben, die mich stutzig gemacht hat (neben vielen anderen Teilen). Auf Seite 78 ist folgender Absatz zu finden:

Einem Staat, der die Kontrolle über die Parallelwelt des Internets zurückgewinnen will, bleibt ein letztes Mittel: Ausweiskontrolle. Bevor die Staatsbürger in den Cyberspace abschweben, so könnte es gehen, müssen sie sich mit Name und Adresse identifizieren. Die deutsche Justizministerin, die solche Modelle prüfen lässt, hat den großen Guru auf ihrer Seite. „Der Trend zur Identifikation im Netz ist nicht zu stoppen“, das verkündet Lawrence Lessig seit langem.

Ich dachte mir, irgendwie war da doch was? Richtig! Die Bundesreigeriung arbeitet doch gerade mit Hochdruck an dem neuen Personalausweis, dem elektronischen Personalausweis (ePA). Mit “Sonderfunktionen” die kein Mensch braucht. Das wäre doch die perfekte Möglichkeit jeden Bürger im Netz “eindeutig” zu identifizieren. Und man muss auch kein Verschwörungstheoretiker sein, um das für möglich zu halten.

Die Mutter aller Podcasts

10. August 2009
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Meine erste Folge Chaosradio Express war die Ausgabe 25, welche ich in Vorbereitung auf meine Bachlorarbeit irgendwann Ende 2006 gehört habe. Seit dem hat sich mein Podcast Konsum regelmäßig gesteigert und mein Feed-Reader zeigt mir derzeit eine mittlere zweistellige Zahl an eben diesem Medium, dass ich in den letzten Jahren so schätzen gelernt habe. Allen voran Chaosradio Express – die Mutter aller Podcasts.

Als jemand der selber regelmäßig versucht einen Podcast aufzunehmen, weiß ich wie schwierig es ist ein Thema zu finden, dies vorzubereiten und anschließend in einer selbst gewählten (hohen) Qualitätsstufe auch umzusetzen. Doch das scheint für Tim Pritlove kein großes Problem zu sein, versorgt er doch den geneigten Hörer regelmäßig mit neuem Audio-Futter. Und das nun schon seit knapp 4 Jahren (neben vielen anderen Podcasts). Chaosradio Express ist mit Sicherheit der Podcast, aus dem ich die meisten fachspezifischen Informationen sowohl für den privaten, als auch den beruflichen Alltag gewonnen habe.

Chaosradio Express ist nichts für zwischendurch. Eine Folge kann auch schon mal gut 3 Stunden dauern. Manchmal ist dies völlig ausreichend und manchmal schon fast zu wenig. Man kann aber davon ausgehen, dass nach einer Folge nur noch wenige themenspezifische Fragen offen sind. Dabei beschränkt sich Tim nicht nur auf techniklastige Themen, sondern macht auch mal eine Sendung über z.B. Kaffee.

Kritisieren kann man höchstens, dass der ein oder andere Gast etwas einschläfernd wirkt oder man die Aufmerksamkeit verliert, weil der rote Pfade nicht ganz eindeutig erkennbar ist. Solche Folgen sind aber die absolute Ausnahme.

Ich kann Chaosradio Express nur jedem empfehlen der regelmäßig (oder auch nur ab und zu) Podcasts konsumieren möchte. Und deshalb unterstützte ich auch gerne Tims aktuelle Aktion: “Kettenbloggen für den Weltfrieden“.

Dieser Eintrag ist Beitrag Nr. 40 zum Thema Kettenbloggen für den Weltfrieden.

NoSpamNX für PHP-Anwendungen

3. August 2009

Eine Idee, die mir schon seit längere Zeit durch den Kopf geht, ist die Umsetzung von NoSpamNX für die “normale” PHP-Welt. Das größte Problem dabei war die Überlegung, wie man die Daten der verstecken Formularfelder ohne ein System wie WordPress zwischenzuspeichern und gleichzeitig eine größtmögliche Kompatibilität gewährleistet. Immerhin kommt NoSpamNX ohne Sessions, Java-Script oder sonstige “Hilfsmittel” aus. Allerdings kann man sich über WordPress auch der WordPress eigenen Datenbank bedienen. Für einen Formularschutz mit einer Datenbank aufzufahren, war mir dann doch etwas zu viel des Guten. Ich habe mich deshalb für die wohl einfachste Varianten entschieden und verwende für die Zwischenspeicherung die Variante mit Sessions.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine erste Beta von “FormCloud” steht ab sofort zur Verfügung. Mehr Informationen gibt es hier.

sambaXP 2009 – Folien und Audio

28. Juni 2009

Ende April war ich, wie berichtet, auf der sambaXP in Göttingen. Mittlerweile stehen auch die Folien sowie eine Audio-Aufzeichnung meines Vortrages bereit. Darüber hinaus kann man sich auch einige Fotos der Konferenz ansehen.