Archiv für die Kategorie ‘Tipp’

WordPress aktualisieren mit Apache Ant

29. November 2009
554px-Apache-Ant-logo.svg

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich aus beruflichen Gründen mit Apache Ant und Maven. Sowohl Ant, als auch Maven, sind sog. Build-Tools deren Ziel die automatische Erstellung und Verwaltung von Java-Programmen ist. Dabei ist Maven noch etwas mächtiger als Ant. Der Fokus bei Letzterem liegt auf dam Erstellen von automatischen Abläufen ähnlich eines Batch-Skriptes. Dabei kommt Java-Technologie und XML zum Einsatz. Innerhalb der XML-Datei definiert man Kommandos die dann von Java interpretiert werden und entsprechende Funktionen auslösen. Die Möglichkeiten die einem diese Methodik bietet kann man natürlich auch für Anwendungszwecke außerhalb der Java-Entwicklung gebrauchen. Für einen ersten Einstieg in Ant habe ich mir z.B. ein Skript gebaut, das eine WordPress-Installation automatisch aktualisiert. WordPress aktualisieren funktioniert natürlich auch hervorragend über die automatische Update-Funktion, wird aber spätestens bei mehreren Blogs zur Fleißarbeit. Hier ein Auszug aus meinem Ant-Skript:

< ?xml version="1.0" ?>
<project name="Webserver Updates">
<target name="Update WordPress">
    <copy todir="D:\">
        <resources>
            <url url="http://wordpress.org/latest.zip" />
            <file file="latest.zip"/>
        </resources>
    </copy>
    <unzip src="D:\latest.zip" dest="D:\latest"/>
    <scp todir="USERNAME:PASSWORD@HOST:/REMOTEFOLDER/" port="22" sftp="true" trust="true">
        <fileset dir="D:\latest\wordpress">
            <exclude name="readme.html" />
            <exclude name="liesmich.html" />
            <exclude name="license.txt" />
            <exclude name="wp-config-sample.php" />        
            <exclude name="**/wp-content/**" />        
        </fileset>         
    </scp>
    <delete dir="D:\latest.zip" />
    <delete file="D:\latest" />
</target>
</project>

Das Ant Skript lädt die aktuelle WordPress Version von der englischen WordPress-Seite und speichert diese lokal ab. Anschließend wird die Datei entpackt und auf den angegeben Host (hier via SSH) geladen. Ist der Upload abgeschlossen wird die Zip-Datei und der entpackt Ordner gelöscht. Diese Vorgehensweise kann man natürlich auf beliebige Web-Anwendungen (auch eigene) ausbauen. Auch für sich wiederholende, aufwendige Aufgabe ist Ant ein sehr gutes, mächtiges Hilfsmittel.

Für den ersten Einstig in Ant empfehle ich dieses Tutorial und anschließend das Ant Manual zum nachschlagen.

Der Giftmüll der Finanzkrise

9. September 2009

Paddy Hirsch erklärt in einem sehr anschaulichen Video wo die Dinge geblieben sind, die die Finanzkrise erst verursacht haben und wie die Banken derzeit damit umgehen.

vid: infogurke.de

Exchange Remote Wipe

25. Juni 2009

Die Funktion “Remote Wipe” wie sie das iPhone beherscht steht im Gegensatz zu “Finy My Iphone” auch Menschen mit Exchange-Postfach zur Verfügung (ab Exchange 2003 SP2). Mit Exchange 2007 hat das Löschen von mobilen Endgeräten darüber hinaus Einzug in das Outlook Web Access (OWA) gehalten. Dies ermöglicht dem Nutzer eines Exchanges-Postfachs sein mobiles Endgerät (Smartphone, PDA, iPhone, etc.) aus der Ferne um alle Daten des Exchange-Postfachs zu erleichtern. Die entsprechende Funktion findet man im OWA (beim Zugriff via Internet Explorer) unter Optionen -> Mobile Geräte. Ist die Funktion aktiviert, wird innerhalb von Exchange ein Flag gesetzt, dass das mobile Endgerät dazu veranlasst bei der nächsten Synchronisation alle Exchange-Daten zu löschen. Die Funktion steht natürlich nur zur Verfügung, so lange noch eine Verbindung zu dem mobilen Endgerät möglich ist.

Ab morgen: 25C3 – Nothing to hide

26. Dezember 2008

Am morgigen 27.12.08 startet in Berlin der 25. Chaos Communication Congress. Zu Heiligabend gab es bereits einen Fahrplan zum ausdrucken.

Des Weiteren gibt es, wie im letzten Jahr, wieder Live-Streams von allen Sälen. Weitere Infos gibt es auf dem CCC Events Blog oder der offiziellen 25C3-Seite.

“Portal” als Flash Spiel

6. Dezember 2008

Für mich mit Sicherheit eines der innovativsten Spiele der letzten Zeit, war das Spiel “Portal” von Valve. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich ein Spiel nahezu ohne Pause durchgespielt habe.

Fans des Spiels haben sich jetzt an eine Flash-Umsetzung von Portal gemacht. Zum schnellen “Zeitverbrennen” für zwischendurch.

Deutschlandradio Kultur – Radiofeuilleton

1. Dezember 2008

Unter dem Titel “Wieviel Sicherheit verträgt die Freiheit?” lief am Samstagmorgen im Deutschlandradio Kultur eine zweistündige Sendung zum Thema BKA-Gesetz. Zu Gast Heribert Prantl und Dieter Wiefelspütz. Sehr hörenswert ist der zweite Teil ab ca. 7 Minuten.

Die Sendung ist im Archiv des Deutschlandradio Kultur frei verfügbar:

Download – Wieviel Sicherheit verträgt die Freiheit? Teil 1
Download – Wieviel Sicherheit verträgt die Freiheit? Teil 2

hr2 Podcast zum Thema BKA-Gesetz

19. November 2008

hr2 fasst in seinem Podcast “Der Tag” das BKA-Gesetz kritisch zusammen. Die 53 Minuten lange Sendung ist so ziemlich das Beste was ich von den Öffentlich-rechtlichen seit langer Zeit gehört bzw. gesehen habe.

via: law blog

Back to the Roots – Norton Antivirus

29. Oktober 2008

Nachdem ich eigentlich angenommen hatte, dass sich nie wieder ein Norton Produkt auf meine Festplatte verirrt, wurde ich in den letzten Tagen doch tatsächlich eines besseren belehrt. Da ich von dem kostenlosen Avira AntiVir zuletzt nicht mehr so überzeugt war, kam mir ein aktueller Test von Antivirensoftware in der c’t (Ausgabe 23/2008, S. 146) gerade recht. Testsieger wurde die kostenpflichtige Version von Avira, gleichauf mit G Data AntiVirus 2009 und Norton Antivirus 2009. Die Premium Ausgabe von Avira war mir mit 50 Euro doch ein wenig zu teuer. Von G Data hatte ich mich bereits vor einem Jahr verabschiedet, da die Software meinen PC permanent zum Absturz brachte. So kam es, dass ich Norton nach Ewigkeiten eine erneute Chance gab.

Nach nun knapp einer Woche der Nutzung bin ich positiv überrascht. Das Programm versteckt sich, wie es sich für ein gutes Antivirenprogramm gehört, im Hintergrund und verbraucht so gut wie keine Systemressourcen beim Scan On-Access. Die Oberfläche ist übersichtlich und nicht zu überladen. Scan On-Demand lässt sich in den Hintergrund legen und belastet das System dabei nur wenig. Und 30 Euro finde ich auch nicht zu teuer. Ich denke, dass ich Norton für die nächsten 365 Tage mein Vertrauen schenken werde.

Bei der Entscheidung pro Norton bin ich anscheinend auch nicht der Einzige.

Kommentar-Benachrichtigung wieder aktiv

27. Oktober 2008

Nachdem ich gerade die modifizierte Version von Subscribe to Comments installiert habe, ist nun hier auch wieder die Kommentar-Benachrichtigung aktiv.

Cirque du Soleil

31. August 2008

Vor einigen Wochen haben die Liebste und ich uns relativ spontan für einen Besuch beim “Zirkus der Sonne” entschlossen. Da die Varekai-Tour neben Amsterdam, Berlin und Wien auch in Oberhausen halt macht, war der Weg zum Zirkus (der eigentlich gar kein klassischer Zirkus ist) nicht weit. Cirque du Soleil verzichtet auf Tiernummern und Sägemehl und bietet stattdessen eine Mischung aus Artistik, Theater und Livemusik.

Da ich nicht so richtig wusste was ich zu erwarten hatte, war ich ziemlich verdutzt, als die Show wie eine Art Musical anfing. Mit dem Unterschied, dass man kein Wort von dem was geredet wurde verstand. Gleichwohl fielen sofort die sehr genialen Kostüme ins Auge. Als dann aber die erste artistische Nummer kam, wusste ich, dass es dann doch kein Musical wird. Alles wirkte sehr bunt und man wusste mitunter gar nicht wohin man zuerst hinschauen soll, da so viel auf der Bühne passiert. Die einzelnen Nummern waren Darbietungen auf ganz hohem Niveau, aber auch nicht anders, als man es von einem “normalen” Zirkus kennt – nur wesentlich besser präsentiert. “Unterbrochen” wurden die Darbietungen durch kleine Comedy-Stücke ähnlich dem klassischen Clown. Aber auch diese Teile waren wesentlich besser präsentiert.

Mir persönlich war es zu viel (Clown-) Comedy und zu wenig Artistik. Außerdem waren die Liebste und ich uns einig, dass Standingovations am Ende doch ein wenig übertrieben waren. Wer ein Fan von Artistik, Musical-artiger Livemusik und genialen Kostümen ist, dem kann man Cirque du Soleil ohne Einschränkung empfehlen.

Kleiner Tipp: Was zu trinken mitnehmen. EUR 3,50 für eine Apfelschorle sind dann doch etwas happig.