Archiv für die Kategorie ‘Technik’

Von Spiegeltreibern werden keine Aeroeffekte unterstützt

24. Januar 2010

Vor einigen Tagen zeigte sich mein Windows 7 ziemlich blass und ich fühlte mich wie unter Windows XP. Der Grund dafür war schnell gefunden. Die mit Windows Vista eingeführte Aero-Oberfläche war komplett deaktivieren. Einige Google-Recherchen und viel Haare raufen später hatte ich zumindest schon mal eine konkrete Fehlermeldung:

Von Spiegeltreibern werden keine Aeroeffekte unterstützt

Damit konnte ich allerdings auch nicht viel anfangen. Auch die nun gefundenen Google-Ergebnisse brachten keinen weiteren Erfolg. Bis ich dann auf die Idee kam, mal in den Geräte-Manager zu schauen. Und siehe da, es hatte sich ein zweiter Grafikkarten-Treiber eingeschlichen. Wobei “eingeschlichen” hier das falsche Wort ist, denn ich habe ihn indirekt installiert. Das beliebte Fernwartungstool LogMeIn bringt nämlich einen solchen mit sich. Die Software hatte ich zwar vor einiger Zeit deinstalliert, aber der Treiber hat die Deinstallation anscheinend überlebt.

Sollte als Aero mal aussetzen und irgendwo das Wort Spiegeltreiber fallen, lohnt sich ein Blick in den Geräte-Manager.

Akku über das WLAN laden

12. Januar 2010

Was das folgende Video angeht bin ich ein wenig skeptisch, aber wenn das funktioniert, ist das Ding gekauft!

WordPress aktualisieren mit Apache Ant

29. November 2009
554px-Apache-Ant-logo.svg

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich aus beruflichen Gründen mit Apache Ant und Maven. Sowohl Ant, als auch Maven, sind sog. Build-Tools deren Ziel die automatische Erstellung und Verwaltung von Java-Programmen ist. Dabei ist Maven noch etwas mächtiger als Ant. Der Fokus bei Letzterem liegt auf dam Erstellen von automatischen Abläufen ähnlich eines Batch-Skriptes. Dabei kommt Java-Technologie und XML zum Einsatz. Innerhalb der XML-Datei definiert man Kommandos die dann von Java interpretiert werden und entsprechende Funktionen auslösen. Die Möglichkeiten die einem diese Methodik bietet kann man natürlich auch für Anwendungszwecke außerhalb der Java-Entwicklung gebrauchen. Für einen ersten Einstieg in Ant habe ich mir z.B. ein Skript gebaut, das eine WordPress-Installation automatisch aktualisiert. WordPress aktualisieren funktioniert natürlich auch hervorragend über die automatische Update-Funktion, wird aber spätestens bei mehreren Blogs zur Fleißarbeit. Hier ein Auszug aus meinem Ant-Skript:

< ?xml version="1.0" ?>
<project name="Webserver Updates">
<target name="Update WordPress">
    <copy todir="D:\">
        <resources>
            <url url="http://wordpress.org/latest.zip" />
            <file file="latest.zip"/>
        </resources>
    </copy>
    <unzip src="D:\latest.zip" dest="D:\latest"/>
    <scp todir="USERNAME:PASSWORD@HOST:/REMOTEFOLDER/" port="22" sftp="true" trust="true">
        <fileset dir="D:\latest\wordpress">
            <exclude name="readme.html" />
            <exclude name="liesmich.html" />
            <exclude name="license.txt" />
            <exclude name="wp-config-sample.php" />        
            <exclude name="**/wp-content/**" />        
        </fileset>         
    </scp>
    <delete dir="D:\latest.zip" />
    <delete file="D:\latest" />
</target>
</project>

Das Ant Skript lädt die aktuelle WordPress Version von der englischen WordPress-Seite und speichert diese lokal ab. Anschließend wird die Datei entpackt und auf den angegeben Host (hier via SSH) geladen. Ist der Upload abgeschlossen wird die Zip-Datei und der entpackt Ordner gelöscht. Diese Vorgehensweise kann man natürlich auf beliebige Web-Anwendungen (auch eigene) ausbauen. Auch für sich wiederholende, aufwendige Aufgabe ist Ant ein sehr gutes, mächtiges Hilfsmittel.

Für den ersten Einstig in Ant empfehle ich dieses Tutorial und anschließend das Ant Manual zum nachschlagen.

Ordnerumleitung mit Windows XP SP3 und Windows Server 2003

9. Oktober 2009

Heute ist einer dieser Tage, an denen man sich als Administrator fragt: WTF???!!!(§$/§(“)/(§/&

Hintergrund
Innerhalb einer unserer Domänen befinden sich Rechner mit Windows XP Professionell. Auf diesen Rechnern wurde irgendwann mal ein Benutzer erstellt, dessen Profil nun Grundlage für neue Benutzer ist (Stichwort: Mandatory Benutzer).

Da auf den Rechnern u.a. relativ viele Software-Altlasten liegen, habe wir beschlossen, eine neue Komplett-Installation vorzunehmen und diese dann als Image auf alle Rechner zu verteilen. Innerhalb dieser Neuinstallation wurden natürlich auch aktuelle Patches und Updates eingespielt, u.a. auch Windows XP Service Pack 3.

Die Rechner erhalten per Gruppenrichtlinie die Anweisung, den Ordner “Eigene Dateien” auf den Basisordner des angemeldeten Benutzers umzulegen.

Problem
Beim Testen der Neuinstallation mit Domänen-Benutzern stellten wir fest, dass die Ordnerumleitung nicht mehr funktionierte. Allerdings auch nicht immer, sondern immer abwechselnd. Meldete man sich ab und wieder an, funktionierte die Ordnerumleitung. Bei der nächsten Anmeldung wieder nicht und so weiter und so fort. Die Ereignisanzeige gab fleißig die Event ID 107 mit der Quelle “Folder Redirection” aus. Allerdings brachten die bis dato vorliegenden Lösungen keine Abhilfe.

Auf den alten Rechner funktionierte die Ordnerumleitung mit dem gleichen Domänen-Benutzer ohne Probleme.

Theorie
Nach knapp 2 Tagen Fehlerrecherche und Analyse, hatte ich die Theorie, dass das Profil des sich anmeldeten Benutzer unter Windows XP SP2 (oder ggf. sogar SP1) erstellt wurde. Genau diese Profile funktionierten aber nun in Bezug auf die Ordnerumleitung nicht mehr mit Windows XP SP3. Anhand der Fehlerlogs und der Ereignisanzeige deutet alles auf fehlende Zugriffsrechte bei der “Folder Redirection” hin. Dies konnte man auch sehr gut im Logfile unter c:\windows\debug\userenv.log erkennen.

(Vermeintliche) Lösung
Erster Ansatzpunkt waren zunächst die Gruppenrichtlinien. Aber hier stellte sich relativ schnell heraus, dass die GPO einwandfrei geladen werden. Irgendwann stieß ich dann bei meiner Recherche auf die fdeploy.dll.

Mit der clientseitigen Erweiterung (CSE) für Ordnerumleitung, fdeploy.dll, werden die Gruppenrichtlinieneinstellungen für Ordnerumleitung verarbeitet.

Auf Basis meiner Theorie und den Hinweisen aus diversen Blogs und Foren habe ich die fdeploy.dll auf dem neuen Rechner mit Windows XP SP3 durch eine Version von einem Rechner mit Windows XP SP2 ausgetauscht. Und siehe da, nach einem Neustart funktionierte die Ordnerumleitung bei jeder Anmeldung und bei jedem Domänen-Benutzer ohne Probleme.

Neue Backup-Lösung

2. September 2009
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Bisher wanderte die Sicherung meiner Daten regelmäßig auf eine USB-Festplatte, welche an einer Airport Extreme hing. Die Verbindung zur Festplatte erfolgte dabei durch das Einbinden eines Netzlaufwerkes. Das funktionierte bis dato immer recht gut, hatte allerdings einen Haken: das Netzlaufwerk. Die USB-Festplatte an der Airport Extreme hat eine idle-Funktion, welche die Platte nach einer gewissen Zeit deaktiviert. Vom Prinzip her ist das eine gute Sache, führte aber dazu, dass sich mein Windows XP regelmäßig an der neu aufzubauenden Netzwerkverbindung verschluckte und beim Zugriff auf die Datei-Explorer das komplette System kurzfristig lahm legte. Auch ein kleiner Registry-Hack brachte keine Abhilfe. Darüber hinaus dauerte die tägliche Archivierung meiner Daten (trotz inkrementeller Sicherung) recht lange. Deshalb war ich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Alternative.

Vor kurzem bin ich dann über den Test von NAS-Geräte in der c’t, Ausgabe 05/2009 gestolpert und nach kurzer Recherche viel meine Wahl auf das Iomega Home Media Network Hard Drive in der 500 GB Version. Ausschlaggebend für die Entscheidung war der durchweg positive Test in der c’t, der Gigabit Netzwerk-Anschluss, über die mitgelieferte Retrospect-Backup-Software ohne Einbindung eines Netzlaufwerkes Backups durchführen zu können, und die Möglichkeit die Festplatte auch als DNLA-Server für die PS3 laufen zu lassen.

Nachdem ich das Gerät jetzt seit gut zwei Tagen im Betrieb habe bin ich im Großen und Ganzen recht zufrieden damit. Es war zwar zunächst ein 75 MB großes Firmware-Update (V1.0 auf V2.0) nötig und bisher ließ sich das Gerät einmal erst nach einem kurzen Neustart wieder ansprechen, aber das was es tun soll, macht es gut. Die Backups laufen gefühlt in einem Bruchteil der Zeit durch die Leitung und der DNLA-Server funktioniert hervorragend. Über die Geschwindigkeit kann ich auch nicht klagen: Füllt man das Gerät via FTP, kommt man auf gute 30 MB/s. Der Lüfter des Gerätes ist, wenn überhaupt, nur leicht hörbar.

Die mitgelieferte Backup-Software Retrospect Express HD betrachte ich derzeit noch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Pluspunkt ist definitiv, dass das Laufwerk ohne zu murren sofort von der Software erkannte wird und das die Software sowohl unter Windows, als auch unter Mac läuft (Snow Leopard noch nicht getestet). Negativ sind aber definitiv die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten. Der Wizard führt einen durch eine Handvoll Punkten, mit denen man leben muss. Detaillierte Einstellungen, wie Archivierung, löschen von alten Backup Archiven, etc. kann man leider nicht vornehmen (oder ich habe die Punkte noch nicht gefunden).

Exchange Remote Wipe

25. Juni 2009

Die Funktion “Remote Wipe” wie sie das iPhone beherscht steht im Gegensatz zu “Finy My Iphone” auch Menschen mit Exchange-Postfach zur Verfügung (ab Exchange 2003 SP2). Mit Exchange 2007 hat das Löschen von mobilen Endgeräten darüber hinaus Einzug in das Outlook Web Access (OWA) gehalten. Dies ermöglicht dem Nutzer eines Exchanges-Postfachs sein mobiles Endgerät (Smartphone, PDA, iPhone, etc.) aus der Ferne um alle Daten des Exchange-Postfachs zu erleichtern. Die entsprechende Funktion findet man im OWA (beim Zugriff via Internet Explorer) unter Optionen -> Mobile Geräte. Ist die Funktion aktiviert, wird innerhalb von Exchange ein Flag gesetzt, dass das mobile Endgerät dazu veranlasst bei der nächsten Synchronisation alle Exchange-Daten zu löschen. Die Funktion steht natürlich nur zur Verfügung, so lange noch eine Verbindung zu dem mobilen Endgerät möglich ist.

Jazz in Aplerbeck

30. März 2009
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Ein Tipp für Freunde von guter Live-Musik dürfte “Jazz in Aplerbeck” sein. Der Drummer und Percussionist Tony Liotta lädt einmal im Monat international bekannte Künstler in sein kleines Studio um ganz unbefangen zu musizieren. Am vergangen Samstag war John C. Marshall zu Gast, der schon mit Musikgrößen wie wie Aretha Franklin, Ray Charles oder Ben E. King spielte. Obwohl ich kein großer Jazz-Fan bin, hat es mir richtig gut gefallen. War mal was anderes, fernab vom Mainstream.

Die nächste Veranstaltung “Creemcheeze” findet am 24.04.09 statt. Dann stehen auf der Bühne: Jörge ‘Shaby’ Pelzer, ROber Collins, Joe Grasmann, Markus Exner und natürlich Tony Liotta. Zelebriert werden Hits der 70er bis 90er Jahre. Das Ganze kostet 6 Euro.

Man sollte beim Besuch übrigens leichte Kleidung anziehen. Das Studio ist recht klein, bis zum letzten Platz voll, und entsprechend sind dort die Temperaturen. Wer sich fragt wo Aplerbeck liegt, der klickt hier.

Computerspiele-Wettbewerb abgesagt – auf zur Messe!

29. März 2009

Anfang der Woche hat die Stadt Stuttgart den für den 27. März 2009 geplanten “Intel Friday Night Game” Computerspiele-Wettbewerb abgesagt. Im Rahmen der Electronic Sports League (ESL) sollten an diesem Tag Teams in den Disziplinen “Warcraft ” sowie “Counter-Strike 1.6″ und “Counter-Strike: Source” gegeneinander antreten. Der Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) begründete die Absage:

Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren

Damit aber keine Langeweile aufkommt, kann man sich auf den Weg nach München machen. Dort findet vom 01. bis 04. April die Jagen und Fischen 2009 statt. Dabei kann man dann auch gleich lernen wie mach richtig schießt.

Hinweis: In diesem Beitrag mag sich ein bisschen Ironie verbergen.

Lexmark E120 darf Geräusche machen

21. Januar 2009

Seit einem guten Jahr bin ich Besitzer eines Lexmark E120n. Schon von Anfang an machte der Drucker in unregelmäßigen Abständen kurze Geräusche, als wenn sich etwas zurücksetzt, dreht bzw. fixiert. Da ich den Drucker in meiner alten Wohnung recht weit von meinem Schreibtisch platzieren konnte, habe ich dem aber keine weitere Beachtung geschenkt. Nach dem Umzug musste der Drucker nun aber auf dem Schreibtisch Platz finden und das immer plötzlich auftretende Geräusch fing langsam aber sich an recht nervend zu werden. Also habe ich Anfang der Woche den Lexmark-Support kontaktiert. Wie sich herausstellt, ist das Geräusch normal.

Dieses “Geräusch” ist normal und wird durch die Fixiereinheit verursacht, damit diese keine “Unwucht” bekommt (die 2 Rollen der Fixiereinheit pressen aufeinander).

Es handelt sich also um ein “Feature” und keinen “Bug”. Besonders Schreibtisch tauglich ist dies allerdings nicht.

Ab morgen: 25C3 – Nothing to hide

26. Dezember 2008

Am morgigen 27.12.08 startet in Berlin der 25. Chaos Communication Congress. Zu Heiligabend gab es bereits einen Fahrplan zum ausdrucken.

Des Weiteren gibt es, wie im letzten Jahr, wieder Live-Streams von allen Sälen. Weitere Infos gibt es auf dem CCC Events Blog oder der offiziellen 25C3-Seite.