Archiv für die Kategorie ‘Technik’

iTunes: Automatisches iPhone Backup ausschalten

5. Juli 2010

iTunes macht vor jeder iPhone-Synchronisierung ein automatisches Backup. Auch wenn ich das Backup in zwei Jahren iPhone-Nutzung noch nie gebraucht habe, ist es ein gutes Gefühl ein solches Backup zu haben. Leider kann das Backup mitunter relativ lange dauern oder auch mal (wie gestern bei mir) mir der folgenden Fehlermeldung abbrechen.

iTunes konnte keine Datensicherung des iPhones durchführen, da ein unbekannter Fehler aufgetreten ist. (-20)

In meinem Fall führte dies gleichzeitig zu einer fehlerhafte bzw. nicht mehr durchgeführten Synchronisation. Die Suchmaschine meiner Wahl brachte keine hilfreichen Lösungsvorschläge, so dass für mich nur noch die Lösung in Frage kam, das automatische Backup zu deaktivieren.

Unter Mac geht dies mit einem einfachen Aufruf in der Konsole:

defaults write com.apple.iTunes DeviceBackupsDisabled -bool true

Möchte man das Ganze rückgängig machen, setzt man -bool einfach auf false.

Unter Windows kann man z.B. das Tool iPhone Backup Switch benutzen, oder die Konfigurationsdatei selbst ändern (iTunes vorher schließen!). Dazu legt man zunächst ein Backup der Datei C:\Users\\AppData\Roaming\Apple Computer\iTunes\iTunesPrefs.xml an. Danach öffnet man die Datei mit einem Text-Editor seiner Wahl und sucht nach dem Abschnitt User Preferences Section. Innerhalb dieses Abschnitts fügt man nach dem ersten dict-Tag folgenden Text ein.

<key>DeviceBackupsDisabled</key>
<data>dHJ1ZQ==</data>

Jetzt muss nur noch die Datei gespeichert werden und die automatischen Backups sind deaktiviert. Aber Achtung: diese Einstellungen deaktivieren das automatische Backup für alle mit iTunes verbundenen Geräte!

via

Meine (Windows) Freeware und Open-Source Software

30. Mai 2010

Caschy hat vor kurzem eine interessante Serie gestartet, die ich gerne aufgreifen möchte. Es geht u.a. darum, welche Freeware und Open-Source Software auf dem heimischen Rechner zum Einsatz kommt. Bei Caschy geht das Ganze noch weiter: Windows, Mac, Thunderbird-Erweiterungen, Chrome-Erweiterungen, etc. Ich beschränke mich an dieser Stelle allerdings auf die Windows-Software. Alle folgenden Programme laufen auf einem Windows 7 Professional 64-Bit System.

Console2 (Kommandozeile)
Als Entwickler kommt man mitunter an der guten alten Kommandozeile nicht vorbei. Da mir die Standard-Kommandozeile von Windows zu unflexibel und eintönig ist, kommt bei mir Console2 zum Einsatz.

Eclipse (Programmierung)
Sowohl privat, als auch beruflich führt kein Weg an der IDE Eclipse vorbei. Ich habe schon viele Alternative ausprobiert, komme aber immer wieder zurück.

FileHippo (Updates)
Ob die Software auf meinem System auf dem neusten Stand ist überprüfe ich mit dem Update-Checker FileHippo. Leider funktioniert unter Windows 7 die automatische Überprüfung nicht mehr.

Filezilla (FTP & Co.)
Nach dem ich jahrelang immer den Klassiker WS_FTP für den Datei-Transfer benutzt habe, bin ich vor einiger Zeit auf Filezilla umgestiegen. Nach einer gewissen Gewöhnungszeit möchte ich den freien FTP-Client nun nicht mehr missen.

ImgBurn (Brennprogramm)
Die wenigen CDs und DVDs die ich noch brenne überlasse ich ganz und gar ImgBurn. Aber auch zum Erstellen von Images ist die Software sehr gut zu gebrauchen.

KeePass (Passwort-Speicher)
Meine unzähligen Passwort vertraue ich sowohl unter Mac, als auch unter Windows KeePass an.

Launchy (Schnellstarter)
Eine der wohl besten Neuzugänge der letzten Zeit ist mit Sicherheit der Schnellstarter Launchy. Was unter Mac Spotlight oder QuickSilver erfüllt, bietet Launchy unter Windows. Wer auf der Suche nach einer x64-Version ist, wird übrigens hier fündig.

MailStore (E-Mail-Archivierung)
Relativ neu im Einsatz ist MailStore. Eine Software mit der man u.a. Exchange, POP3 und IMAP Accounts sichern und archivieren kann. Ich selbst verwende die Software zu Archivierung meines Exchange-Postfachs und bin damit bisher sehr zufrieden.

SpringSource (Programmierung)
Ebenfalls recht neu im Programm ist die IDE SpringSource. Da ich mich derzeit recht viel mit Grails auseinandersetze, kam die IDE vor kurzen zusätzlich auf die Festplatte. Obwohl sie auf Eclipse basiert ist die Grails-Unterstützung hier wesentlich besser integriert als in Eclipse.

SQLyog (Datenbank-Management)
Richtig gute Client-Programm für die MySQL-Administration gibt es nicht viele (zumindest sind mir nicht viele bekannt). Die MySQL-Gui-Tools sind hilfreich, vermissen aber einige Funktionen. Abhilfe schafft hier die Community-Edition von SQLyog. Nie war es einfacher einen Datenbank von einem Host zum anderen zu kopieren – und das ist nur eines der vielen Features.

TrueCrypt (Verschlüsselung)
Sensible Daten gehören Verschlüsselt. Und wenn es sich dabei mal um etwas mehr als Passwörter handelt, so landen diese bei mir in einem TrueCrypt Container.

Tunnelier (SSH & Co.)
Tunnelier ist eine von mir schon seit längerer Zeit eingesetzte Software-Lösung für SSH Tunneling, verschlüsselten Datei-Transfer und Terminal-Sitzungen.

twihrl (Twitter)
Was wäre eine PC (oder Mac) ohne Twitter-Client? Mein Twitter-Client der Wahl ist twihrl. Mir gefällt die schlichte Optik hinter der sich alle wichtigen Funktionen verstecken.

Firefox (Browser)
Obwohl ich in letzter Zeit aufgrund von vermehrten Abstürzen und exorbitantem Speicherverbrauch nach Alternativen Ausschau gehalten habe, halte ich nach wie vor Firefox die Treue. Grund dafür sind schlicht und einfach die Plugins. Natürlich bringen mittlerweile auch Alternative-Browser eine Plugin-Infrastruktur mit, aber die müssen sich (noch) hinter den Firefox-Plugins anstellen.

FastStone (Image Viewer)
Eigentlich kommt mein Bildbetrachter viel zu selten zum Einsatz. Denn FastStone bietet neben der Grundfunktion des Bildbetrachtens unzählige nützliche Features, dabei u.a. Batch-Prozesse die keinen Wunsch offen lassen.

LockHunter (System)
Wer kennt das Problem unter Windows nicht: Dateien oder Ordner lassen sich nicht löschen, da sie von irgendeinem Prozess verwendet werden. Nachdem ich lange Zeit Unlocker benutzt habe, bin ich vor kurzem auf LockHunter (aufgrund der x64-Kompatibilität) umgestiegen. Nach einem kurze Klick, kann man jegliche Sperre einer Datei oder eine Ordner aufheben.

TortoiseSVN (SVN)
Eigentlich reicht mir die SVN Unterstützung von Eclipse. Aber jeder der mal mit SVN gearbeitet hat, wird schnell festgestellt haben, dass man auch mal mit einem “reinen” SVN-Client braucht, um auf seine Repositories zuzugreifen. Hier nutze ich TortoiseSVN.

PDFCreator (PDFs erstellen)
PDF-Drucker für Windows gibt es mit Sicherheit wie Sand am Meer und ich habe eine Menge davon ausprobiert. Beim PDFCreator bin ich schließlich hängen geblieben. Einfache Handhabung mit sehr guten Ergebnissen.

POEdit (Programmierung)
Wer bei der Programmierung mit PO- und MO-Dateien hantieren muss, kommt an einem entsprechenden Editor nicht vorbei. Hier ist mein Tool der Wahl POEdit.

Das ist dann doch eine beachtliche Liste geworden, und ich würde sagen, die Freeware und Open-Source Software auf meinem PC macht mittlerweile 3/4 der installierten Programme aus. Tendenz steigend.

Von Spiegeltreibern werden keine Aeroeffekte unterstützt

24. Januar 2010

Vor einigen Tagen zeigte sich mein Windows 7 ziemlich blass und ich fühlte mich wie unter Windows XP. Der Grund dafür war schnell gefunden. Die mit Windows Vista eingeführte Aero-Oberfläche war komplett deaktivieren. Einige Google-Recherchen und viel Haare raufen später hatte ich zumindest schon mal eine konkrete Fehlermeldung:

Von Spiegeltreibern werden keine Aeroeffekte unterstützt

Damit konnte ich allerdings auch nicht viel anfangen. Auch die nun gefundenen Google-Ergebnisse brachten keinen weiteren Erfolg. Bis ich dann auf die Idee kam, mal in den Geräte-Manager zu schauen. Und siehe da, es hatte sich ein zweiter Grafikkarten-Treiber eingeschlichen. Wobei “eingeschlichen” hier das falsche Wort ist, denn ich habe ihn indirekt installiert. Das beliebte Fernwartungstool LogMeIn bringt nämlich einen solchen mit sich. Die Software hatte ich zwar vor einiger Zeit deinstalliert, aber der Treiber hat die Deinstallation anscheinend überlebt.

Sollte als Aero mal aussetzen und irgendwo das Wort Spiegeltreiber fallen, lohnt sich ein Blick in den Geräte-Manager.

Akku über das WLAN laden

12. Januar 2010

Was das folgende Video angeht bin ich ein wenig skeptisch, aber wenn das funktioniert, ist das Ding gekauft!

WordPress aktualisieren mit Apache Ant

29. November 2009
554px-Apache-Ant-logo.svg

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich aus beruflichen Gründen mit Apache Ant und Maven. Sowohl Ant, als auch Maven, sind sog. Build-Tools deren Ziel die automatische Erstellung und Verwaltung von Java-Programmen ist. Dabei ist Maven noch etwas mächtiger als Ant. Der Fokus bei Letzterem liegt auf dam Erstellen von automatischen Abläufen ähnlich eines Batch-Skriptes. Dabei kommt Java-Technologie und XML zum Einsatz. Innerhalb der XML-Datei definiert man Kommandos die dann von Java interpretiert werden und entsprechende Funktionen auslösen. Die Möglichkeiten die einem diese Methodik bietet kann man natürlich auch für Anwendungszwecke außerhalb der Java-Entwicklung gebrauchen. Für einen ersten Einstieg in Ant habe ich mir z.B. ein Skript gebaut, das eine WordPress-Installation automatisch aktualisiert. WordPress aktualisieren funktioniert natürlich auch hervorragend über die automatische Update-Funktion, wird aber spätestens bei mehreren Blogs zur Fleißarbeit. Hier ein Auszug aus meinem Ant-Skript:

< ?xml version="1.0" ?>
<project name="Webserver Updates">
<target name="Update WordPress">
    <copy todir="D:\">
        <resources>
            <url url="http://wordpress.org/latest.zip" />
            <file file="latest.zip"/>
        </resources>
    </copy>
    <unzip src="D:\latest.zip" dest="D:\latest"/>
    <scp todir="USERNAME:PASSWORD@HOST:/REMOTEFOLDER/" port="22" sftp="true" trust="true">
        <fileset dir="D:\latest\wordpress">
            <exclude name="readme.html" />
            <exclude name="liesmich.html" />
            <exclude name="license.txt" />
            <exclude name="wp-config-sample.php" />        
            <exclude name="**/wp-content/**" />        
        </fileset>         
    </scp>
    <delete dir="D:\latest.zip" />
    <delete file="D:\latest" />
</target>
</project>

Das Ant Skript lädt die aktuelle WordPress Version von der englischen WordPress-Seite und speichert diese lokal ab. Anschließend wird die Datei entpackt und auf den angegeben Host (hier via SSH) geladen. Ist der Upload abgeschlossen wird die Zip-Datei und der entpackt Ordner gelöscht. Diese Vorgehensweise kann man natürlich auf beliebige Web-Anwendungen (auch eigene) ausbauen. Auch für sich wiederholende, aufwendige Aufgabe ist Ant ein sehr gutes, mächtiges Hilfsmittel.

Für den ersten Einstig in Ant empfehle ich dieses Tutorial und anschließend das Ant Manual zum nachschlagen.

Ordnerumleitung mit Windows XP SP3 und Windows Server 2003

9. Oktober 2009

Heute ist einer dieser Tage, an denen man sich als Administrator fragt: WTF???!!!(§$/§(“)/(§/&

Hintergrund
Innerhalb einer unserer Domänen befinden sich Rechner mit Windows XP Professionell. Auf diesen Rechnern wurde irgendwann mal ein Benutzer erstellt, dessen Profil nun Grundlage für neue Benutzer ist (Stichwort: Mandatory Benutzer).

Da auf den Rechnern u.a. relativ viele Software-Altlasten liegen, habe wir beschlossen, eine neue Komplett-Installation vorzunehmen und diese dann als Image auf alle Rechner zu verteilen. Innerhalb dieser Neuinstallation wurden natürlich auch aktuelle Patches und Updates eingespielt, u.a. auch Windows XP Service Pack 3.

Die Rechner erhalten per Gruppenrichtlinie die Anweisung, den Ordner “Eigene Dateien” auf den Basisordner des angemeldeten Benutzers umzulegen.

Problem
Beim Testen der Neuinstallation mit Domänen-Benutzern stellten wir fest, dass die Ordnerumleitung nicht mehr funktionierte. Allerdings auch nicht immer, sondern immer abwechselnd. Meldete man sich ab und wieder an, funktionierte die Ordnerumleitung. Bei der nächsten Anmeldung wieder nicht und so weiter und so fort. Die Ereignisanzeige gab fleißig die Event ID 107 mit der Quelle “Folder Redirection” aus. Allerdings brachten die bis dato vorliegenden Lösungen keine Abhilfe.

Auf den alten Rechner funktionierte die Ordnerumleitung mit dem gleichen Domänen-Benutzer ohne Probleme.

Theorie
Nach knapp 2 Tagen Fehlerrecherche und Analyse, hatte ich die Theorie, dass das Profil des sich anmeldeten Benutzer unter Windows XP SP2 (oder ggf. sogar SP1) erstellt wurde. Genau diese Profile funktionierten aber nun in Bezug auf die Ordnerumleitung nicht mehr mit Windows XP SP3. Anhand der Fehlerlogs und der Ereignisanzeige deutet alles auf fehlende Zugriffsrechte bei der “Folder Redirection” hin. Dies konnte man auch sehr gut im Logfile unter c:\windows\debug\userenv.log erkennen.

(Vermeintliche) Lösung
Erster Ansatzpunkt waren zunächst die Gruppenrichtlinien. Aber hier stellte sich relativ schnell heraus, dass die GPO einwandfrei geladen werden. Irgendwann stieß ich dann bei meiner Recherche auf die fdeploy.dll.

Mit der clientseitigen Erweiterung (CSE) für Ordnerumleitung, fdeploy.dll, werden die Gruppenrichtlinieneinstellungen für Ordnerumleitung verarbeitet.

Auf Basis meiner Theorie und den Hinweisen aus diversen Blogs und Foren habe ich die fdeploy.dll auf dem neuen Rechner mit Windows XP SP3 durch eine Version von einem Rechner mit Windows XP SP2 ausgetauscht. Und siehe da, nach einem Neustart funktionierte die Ordnerumleitung bei jeder Anmeldung und bei jedem Domänen-Benutzer ohne Probleme.

Neue Backup-Lösung

2. September 2009
hmns-contents

Bisher wanderte die Sicherung meiner Daten regelmäßig auf eine USB-Festplatte, welche an einer Airport Extreme hing. Die Verbindung zur Festplatte erfolgte dabei durch das Einbinden eines Netzlaufwerkes. Das funktionierte bis dato immer recht gut, hatte allerdings einen Haken: das Netzlaufwerk. Die USB-Festplatte an der Airport Extreme hat eine idle-Funktion, welche die Platte nach einer gewissen Zeit deaktiviert. Vom Prinzip her ist das eine gute Sache, führte aber dazu, dass sich mein Windows XP regelmäßig an der neu aufzubauenden Netzwerkverbindung verschluckte und beim Zugriff auf die Datei-Explorer das komplette System kurzfristig lahm legte. Auch ein kleiner Registry-Hack brachte keine Abhilfe. Darüber hinaus dauerte die tägliche Archivierung meiner Daten (trotz inkrementeller Sicherung) recht lange. Deshalb war ich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Alternative.

Vor kurzem bin ich dann über den Test von NAS-Geräte in der c’t, Ausgabe 05/2009 gestolpert und nach kurzer Recherche viel meine Wahl auf das Iomega Home Media Network Hard Drive in der 500 GB Version. Ausschlaggebend für die Entscheidung war der durchweg positive Test in der c’t, der Gigabit Netzwerk-Anschluss, über die mitgelieferte Retrospect-Backup-Software ohne Einbindung eines Netzlaufwerkes Backups durchführen zu können, und die Möglichkeit die Festplatte auch als DNLA-Server für die PS3 laufen zu lassen.

Nachdem ich das Gerät jetzt seit gut zwei Tagen im Betrieb habe bin ich im Großen und Ganzen recht zufrieden damit. Es war zwar zunächst ein 75 MB großes Firmware-Update (V1.0 auf V2.0) nötig und bisher ließ sich das Gerät einmal erst nach einem kurzen Neustart wieder ansprechen, aber das was es tun soll, macht es gut. Die Backups laufen gefühlt in einem Bruchteil der Zeit durch die Leitung und der DNLA-Server funktioniert hervorragend. Über die Geschwindigkeit kann ich auch nicht klagen: Füllt man das Gerät via FTP, kommt man auf gute 30 MB/s. Der Lüfter des Gerätes ist, wenn überhaupt, nur leicht hörbar.

Die mitgelieferte Backup-Software Retrospect Express HD betrachte ich derzeit noch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Pluspunkt ist definitiv, dass das Laufwerk ohne zu murren sofort von der Software erkannte wird und das die Software sowohl unter Windows, als auch unter Mac läuft (Snow Leopard noch nicht getestet). Negativ sind aber definitiv die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten. Der Wizard führt einen durch eine Handvoll Punkten, mit denen man leben muss. Detaillierte Einstellungen, wie Archivierung, löschen von alten Backup Archiven, etc. kann man leider nicht vornehmen (oder ich habe die Punkte noch nicht gefunden).

Exchange Remote Wipe

25. Juni 2009

Die Funktion “Remote Wipe” wie sie das iPhone beherscht steht im Gegensatz zu “Finy My Iphone” auch Menschen mit Exchange-Postfach zur Verfügung (ab Exchange 2003 SP2). Mit Exchange 2007 hat das Löschen von mobilen Endgeräten darüber hinaus Einzug in das Outlook Web Access (OWA) gehalten. Dies ermöglicht dem Nutzer eines Exchanges-Postfachs sein mobiles Endgerät (Smartphone, PDA, iPhone, etc.) aus der Ferne um alle Daten des Exchange-Postfachs zu erleichtern. Die entsprechende Funktion findet man im OWA (beim Zugriff via Internet Explorer) unter Optionen -> Mobile Geräte. Ist die Funktion aktiviert, wird innerhalb von Exchange ein Flag gesetzt, dass das mobile Endgerät dazu veranlasst bei der nächsten Synchronisation alle Exchange-Daten zu löschen. Die Funktion steht natürlich nur zur Verfügung, so lange noch eine Verbindung zu dem mobilen Endgerät möglich ist.

Jazz in Aplerbeck

30. März 2009
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Ein Tipp für Freunde von guter Live-Musik dürfte “Jazz in Aplerbeck” sein. Der Drummer und Percussionist Tony Liotta lädt einmal im Monat international bekannte Künstler in sein kleines Studio um ganz unbefangen zu musizieren. Am vergangen Samstag war John C. Marshall zu Gast, der schon mit Musikgrößen wie wie Aretha Franklin, Ray Charles oder Ben E. King spielte. Obwohl ich kein großer Jazz-Fan bin, hat es mir richtig gut gefallen. War mal was anderes, fernab vom Mainstream.

Die nächste Veranstaltung “Creemcheeze” findet am 24.04.09 statt. Dann stehen auf der Bühne: Jörge ‘Shaby’ Pelzer, ROber Collins, Joe Grasmann, Markus Exner und natürlich Tony Liotta. Zelebriert werden Hits der 70er bis 90er Jahre. Das Ganze kostet 6 Euro.

Man sollte beim Besuch übrigens leichte Kleidung anziehen. Das Studio ist recht klein, bis zum letzten Platz voll, und entsprechend sind dort die Temperaturen. Wer sich fragt wo Aplerbeck liegt, der klickt hier.

Computerspiele-Wettbewerb abgesagt – auf zur Messe!

29. März 2009

Anfang der Woche hat die Stadt Stuttgart den für den 27. März 2009 geplanten “Intel Friday Night Game” Computerspiele-Wettbewerb abgesagt. Im Rahmen der Electronic Sports League (ESL) sollten an diesem Tag Teams in den Disziplinen “Warcraft ” sowie “Counter-Strike 1.6″ und “Counter-Strike: Source” gegeneinander antreten. Der Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) begründete die Absage:

Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren

Damit aber keine Langeweile aufkommt, kann man sich auf den Weg nach München machen. Dort findet vom 01. bis 04. April die Jagen und Fischen 2009 statt. Dabei kann man dann auch gleich lernen wie mach richtig schießt.

Hinweis: In diesem Beitrag mag sich ein bisschen Ironie verbergen.