Archiv für die Kategorie ‘Fotografie’

The Big Picture

4. Dezember 2008

Unter dem Titel “The Big Picture” veröffentlicht der Boston Globe regelmäßig Foto-Serien in “großer” Qualität. Aktuell z.B. über die Überschwemmungen in Venedig.

Ich weiß leider nicht mehr wer mich auf die Seite aufmerksamt gemacht hat, aber ich bin immer wieder beeindruckt von den Bildern. Allen voran die Fotoserie über Barack Obama.

Vor kurzem gab es dort auch eine Serie über die Terror-Anschläge in Mumbai, welche nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignet ist. Die Bilder sind mit einem entsprechenden Vermerk gekennzeichnet und werden erst nach vorheriger Bestätigung angezeigt.

Neues HDR-Spielzeug: Dynamic Photo HDR

4. November 2008

Seit ich mich mit HDR beschäftige habe ich bei der Bearbeitung meiner Bilder immer zu Photomatix gegriffen. Nicht nur weil es einfach zu bedienen ist, sondern weil es auch wirklich gut Resultate liefert.

Vor kurzem habe ich allerdings Dynamic Photo HDR von Mediachance entdeckt und seit dem Photomatix nur noch ein müdes Lächeln geschenkt. Die Bedienung ist ähnlich einfach wie bei Photomatix, allerdings sind die Resultate bei Dynamic Photo HDR wesentlich besser. Dies liegt vor allem daran, dass die Software wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten bietet als Photomatix. Eine der vielzähligen Möglichkeiten ist der “Light Tuner” mit dem man die Lichtverhältnisse des Tone-Mapping in Echtzeit einstellen kann.

Ich habe angefangen einige meiner alten HDR-Bilder noch einmal zu bearbeiten und war wirklich überrascht wie viel man noch aus den Bilder raus holen konnte. Vielleicht bietet Photomatix solche Möglichkeiten ja auch, aber dann hat der Hersteller sie gut versteckt.

Wer viel mit HDR arbeitet sollte Dynamic Photo HDR auf jeden Fall einmal testen. Die Software gibt es für Windows und Mac (Tiger & Leopard) zum Preis von 55 USD (derzeit ~ 44 Euro).

Ausgedruckte Kamera

5. Mai 2008

Als ich den Artikel in der aktuellen Ausgabe der Mac Life gelesen hatte, dachte ich zunächst “Eine Kamera zum ausdrucken? Ohne Objektiv? Wie soll das denn funktionieren?”. Aber es funktioniert tatsächlich. Bei der beschriebenen Kamera handelt es sich um eine Lochkamera, mit der sich optische Abbildungen erzeugen und ablichten lassen können.

Auf den Seiten von Corbis stehen verschiedene (Druck-)Modelle zur Auswahl. Die erzeugten Bilder sind allerdings sehr unscharf und benötigen eine lange Belichtungszeit. Aber eine schöne Bastellei für einen Sommernachmittag im Garten.

Neues Fotoblog

13. April 2008

Meine Fotos habe ich in der Vergangenheit immer mit Pixelpost präsentiert. Vom Prinzip her war ich damit zufrieden, da Pixelpost nun mal auf die Präsentation von Bildern ausgerichtet, und dementsprechend nicht mit überflüssigen Funktionen überladen ist. Die Applikation hat allerdings ein ziemlich großes Problem mit Spam. Egal was man versucht, man wird ihn einfach nicht los. Das wurde in der letzten Zeit so nervig, dass ich die Kommentar-Funktion komplett abgeschaltet habe. Damit war ich zwar den Spam los, aber auch die Kommentare. Womit ich dann auch nicht wirklich zufrieden war. Also habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Fotoblog gemacht, und bin, wer hätte das gedacht, bei WordPress gelandet. Hier kann man zumindest den Spam besser bekämpfen.

Durch einen (glücklichen) Zufall habe ich dann auch noch das auf die Foto-Präsentation ausgerichtete Grain-Theme, welches auf Yet Another Photoblog aufbaut, gefunden. Nach dem verschieben der derzeit 43 verfügbaren Bildern, steht mein neues Fotoblog.

fotoespresso

17. Juli 2007
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fotoespresso ist ein kostenloser Newsletter zum Thema digitiale Fotografie. Schwerpunkt der E-Mail-News ist der digitale Foto-Workflow. So gibt es in den unregelmäßig erscheinenden Ausgaben Tutorials und Informationen zu Photoshop und Lightroom so wie über neue Literatur. Auf der Internet Seite stehen die bereits erschienenen Ausgaben zum Download bereit. Der Newsletter ist in deutscher und englischer Sprache erhätlich. Eigentlich existiert der Service bereits seit 2004, soll aber jetzt in regelmäßigeren Abständen erscheinen. Hinter fotoespresso stecken Uwe Steinmüller, Gerhard Rossbach und Jürgen Gulbins. Herausgegeben wird das Ganze vom dpunkt Verlag.

Something To Drink

26. Juni 2007
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Wetter war regnerisch, Licht stimmte: gestern war der optimale Zeitpunkt um Selbstportraits zu machen. Das Ergebnis ist das wohl beste Foto was ich bisher gemacht habe. Diesmal auch wieder inspiriert von Rebekka Guðleifsdóttir. Weitere Bilder von gestern gibt es im Photoblog.

Geotagging mit GPS und Google Earth

19. Juni 2007
Google Earth mit GPS

Nachdem ich vor kurzem einen Bericht über Geotagging gelesen hatte, wollte ich einmal ausprobieren, ob mein PDA den Datenmassen gewachsen ist und ob das Ganze einfach, genau und gebräuchlich ist. Vom Prinzip her ist die Vorgehensweise aber ziemlich simpel.

Wer nicht den Luxus genießt eine Kamera mit integriertem GPS Empfänger zu besitzen, muss die GPS Daten mit einem separatem Gerät aufnehmen. Entweder über ein eigenes GPS-Gerät oder einen PDA mit GPS Antenne (intern oder extern). Darüberhinaus benötigt man eine Software die in periodischen Abständen die aktuelle Position speichert. Ich habe für meinen PDA die kostenlose Software outdoor-gps eingesetzt. Damit kann man die aktuellen GPS Informationen ausgeben lassen sowie Strecken und Wegpunkte aufzeichnen. Der Abstand der Aufzeichnungen ist ebenfalls einstellbar (ich habe zum testen 10 Sekunden gewählt). Nachdem man einen Track abgeschlossen hat, speichert die Software die Strecke in einer .gpx Datei. Diese kann man dann in Google Earth öffnen. Google legt dann die einzelnen Wegpunkte auf die Kartenkoordinaten und man erhält ein Ergebnis wie im oben angefügten Bild.

Für Fotografen ist das Ganze vor allem deswegen interessant, weil man damit Wegpunkte mit Bilder verknüpfen kann. Hierfür wird allerdings eine weitere Software (z.B. RoboGeo) benötigt. Robogeo verknüpft die GPS Daten mit den EXIF Informationen (Datum und Uhrzeit) der Bilder. Zusammen mit den beiden Informationen kann man sich dann in Google Earth den Weg, so wie die gemachte Fotos betrachten. Und dies genau dort, wo man die Fotos gemacht hat. Dies werde ich beim nächsten mal ausprobieren.

Fazit: der Speicher des Handy ist das geringste Problem. Ich habe für 45 Minuten, bei einer periodische Speicherung alle 10 Sekunden, 48 kB Daten produziert. Viel problematischer ist die Laufzeit des Akkus. Wer viel unterwegs ist, sollte eher zu einem reinen GPS Gerät greifen. Für eine Foto Session zwischendurch reicht das Handy mit GPS Empfänger aber allemal.

Großbrand in Essen-Dellwig

14. Juni 2007
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Kurz nach halb sechs hat heute irgendwas in meiner Umgebung geknallt. Zuerst hab ich es für einen Jäger am gleich anliegenden Rhein-Herne-Kanal gehalten. Aber als wenige Minuten später die Sirenen durch meine Straße tönten, war mir klar, dass war kein Knall, sondern eine Explosion. Der Blick aus dem Fenster zeigte eine sehr große schwarze Rauchwolke. Also habe ich mir sofort meine Kamera gepackt und bin los.

Laut WDR ist eine Lagerhalle mit Teppichen, Reifen und Fernsehern abgebrannt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf eine anliegende Halle gerade noch verhindern.

“Living Lost”

5. Juni 2007
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Inspiriert von der Fotografin Rebekka Guðleifsdóttir, vor deren Arbeit ich nur beneidenswert den Hut ziehen kann, habe ich mich heute an ein “Foto” gemacht. Es hat den Titel “Living Lost”. Wer es sich ansieht, wird merken warum. Es ist eine art Selbstportrait mit einem sehr genialen Effekt, der mich wirklich beeindruckt hat, aber eigentlich ziemlich simpel ist.

Fotografie-Links

4. Juni 2007

Wie man an den letzten Beiträgen erkennen konnte, habe ich die Fotografie für mich entdeckt. Hier einige Links, auf die ich bei meinen Recherchen zum optimalen Einstieg in die Thematik gestoßen bin.