
Meine erste Folge Chaosradio Express war die Ausgabe 25, welche ich in Vorbereitung auf meine Bachlorarbeit irgendwann Ende 2006 gehört habe. Seit dem hat sich mein Podcast Konsum regelmäßig gesteigert und mein Feed-Reader zeigt mir derzeit eine mittlere zweistellige Zahl an eben diesem Medium, dass ich in den letzten Jahren so schätzen gelernt habe. Allen voran Chaosradio Express – die Mutter aller Podcasts.
Als jemand der selber regelmäßig versucht einen Podcast aufzunehmen, weiß ich wie schwierig es ist ein Thema zu finden, dies vorzubereiten und anschließend in einer selbst gewählten (hohen) Qualitätsstufe auch umzusetzen. Doch das scheint für Tim Pritlove kein großes Problem zu sein, versorgt er doch den geneigten Hörer regelmäßig mit neuem Audio-Futter. Und das nun schon seit knapp 4 Jahren (neben vielen anderen Podcasts). Chaosradio Express ist mit Sicherheit der Podcast, aus dem ich die meisten fachspezifischen Informationen sowohl für den privaten, als auch den beruflichen Alltag gewonnen habe.
Chaosradio Express ist nichts für zwischendurch. Eine Folge kann auch schon mal gut 3 Stunden dauern. Manchmal ist dies völlig ausreichend und manchmal schon fast zu wenig. Man kann aber davon ausgehen, dass nach einer Folge nur noch wenige themenspezifische Fragen offen sind. Dabei beschränkt sich Tim nicht nur auf techniklastige Themen, sondern macht auch mal eine Sendung über z.B. Kaffee.
Kritisieren kann man höchstens, dass der ein oder andere Gast etwas einschläfernd wirkt oder man die Aufmerksamkeit verliert, weil der rote Pfade nicht ganz eindeutig erkennbar ist. Solche Folgen sind aber die absolute Ausnahme.
Ich kann Chaosradio Express nur jedem empfehlen der regelmäßig (oder auch nur ab und zu) Podcasts konsumieren möchte. Und deshalb unterstützte ich auch gerne Tims aktuelle Aktion: “Kettenbloggen für den Weltfrieden“.
Dieser Eintrag ist Beitrag Nr. 40 zum Thema Kettenbloggen für den Weltfrieden.

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