eBay nimmt Verkäufern weitere Rechte

17. April 2009 von Sven Kubiak
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Sind eBay-Käufer wirklich so unmündig, dass sie nicht selbst entscheiden können, ob die Versandkosten eines Artikels zu hoch sind? Zu diesem Schluss muss man eigentlich kommen, wenn man sich die kommende Änderung der eBay-AGBs ansieht.
Ab dem 15. Juni 2009 werden sowohl private, als auch gewerbliche Verkäufer die Artikel in einigen Unterkategorien von

  • Kleidung & Accessoires
  • Audio & Hi-Fi
  • Foto und Camcorder
  • Computer
  • TV
  • Video & Elektronik
  • Handy & Organizer
  • PC- & Videospiele

anbieten, gezwungen kostenlos zu versenden.

Als Grund für die Anpassung führt eBay an, die Angebote attraktiver machen zu wollen.

Hier stellt sich für mich die Frage, warum nicht weiterhin dem Verkäufer überlassen wird, ob und in welcher Höher er Versandkosten berechnet? Die Möglichkeit einen Artikel mit kostenlosem Versand anzubieten besteht ja schon seit einiger zeit. Ein mündiger Käufer sollte doch wohl in der Lage sein nach Angeboten zu suchen, die seinen Preisvorstellungen entsprechen und überteuerte Angebote (und dazu gehören nun mal auch die Versandkosten!) nicht in Anspruch zu nehmen. So sollte sich der Markt doch eigentlich alleine regeln, oder?

via: golem.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

3 Kommentare

  1. Mandy sagt:

    Das klingt nach Spass für private Verkäufer, deren Artikel für 1-2 Euro versteigert werden. Die machen dann wohl ggf ein dickes minus

  2. ad sagt:

    Ganz einfach: der Verkäufer schlägt das Porto nun auf den Verkaufspreis drauf. Man stellt halt nicht ab einem Euro ein sondern ab 1+Porto. ebay verdient dann umso mehr. Gefickt eingeschädelt…

  3. Alex sagt:

    Na endlich! Wie oft fallen Käufer auf zu hohe Versandkosten rein!