Nachdem die von Jonathan Zdziarski entdeckte Blacklist-Funktion zunächst wieder relativiert wurde, hat Steve Jobs nun in einem Interview mit dem Wall Street Journal bestätigt, dass es eine entsprechende Funktion innerhalb der iPhone/iPod touch-Software gibt. Demnach hat Apple die Möglichkeit, Applikation auf dem iPhone und iPod touch gezielt zu löschen. Begründet wurde das Ganze mit der Möglichkeit Schadsoftware zu löschen, sollte diese über den AppStore auf das Gerät gelangen.
Auch wenn es sich dabei prinzipiell um eine gute Funktion handelt, kann ich die Vorgehensweise nicht wirklich nachvollziehen. Zum einem preist Apple doch groß die Prüfung aller Apps an (was u.a. ein Grund für die Einführung des AppStores war), und zum anderen, hätte ich mir hier ein wenig mehr Transparenz gewünscht. Ein solch “tolles” Feature hätte man ja auch offen Kommunizieren können.
via: golem.de

bei aller liebe zu apple,sie schießen sich oft ins bein..
Ja, absolut. Mobilme ist glaube ich auch ein gutes Beispiel dafür.
teilweise erinnert es mich ein wenig an microsoft..
was heißt: erinnert? Apple versucht nun auch ins Big Business einzusteigen und hat nun mit ähnlichen Erwartungshaltungen zu kämpfen wie Microsoft. Nur das diesmal selbst die MAC Gemeinde auf eine harte Geduldsprobe gestellt wird. Denn jetzt ist mehr gefragt als User und Design. Es geht um Sicherheit, Funktionalität und Effektivität. Und hier muß Apple halt noch lernen. Wie man aber merkt, geht es mit schnellen Schritten voran. Dennoch: fehlende Copy/Paste Funktion, mangelnde synchronisations Möglchkeiten (Notizen, Aufgaben, Einladungen erstellen etc.), fehlende Datenübertragung via Bluethooth z.B. Visitenkarten zeigt, das Apps wichtig sind, aber leider auch, dass das OS 2 auch noch Länge nicht da ist, wo windowsmobile heute ist. Aber ok, Microsoft spielt ja auch schön eine halbe Ewigkeit in diesem Sektor wo Apple gerade beginnt. Es wird schon noch.