Eigentlich wollte ich heute davon berichten, wie man sich mit einem NSLU2 – auch “Slug” genannt – (ein Gerät das Speichermedien im Netzwerk zur Verfügung stellt) und einer externen Festplatte einen schicken Media Server baut. Am Anfang hat auch alles hervorragend funktioniert. Anhand der sehr guten Dokumentation konnte ich alle nötigen Schritte durchführen. Alles sah sehr gut aus und die ersten Medien wurden gestreamt. Ich wollte auch gerade anfangen alles zusammen zu fassen und fröhlich darüber berichten, wie einfach das Ganze ist. Dann habe ich die externe Festplatte angeschlossen. Irgendwann bei der Formatierung hat sich der Slug aufgehängt und ein Zugriff war nicht mehr möglich. Nach einigem Schwitzen und Haare raufen habe ich dann wieder Zugriff gehabt. Aber es stellte sich schnell heraus, dass irgendetwas “zerschossen” war. Auch ein erneutes flashen brachte mich keinen Schritt weiter. Glücklicherweise habe ich dann in den FAQ eine (ziemlich abgedrehte) Hilfestellung gefunden. Während des Boot-Vorgangs stellt das Gerät für zwei Sekunden einen Telnet Server auf einer bestimmten IP-Adresse zur Verfügung. Genau diesen Zeitpunkt muss man abfangen und sich per Telnet auf Port 9000 verbinden. Dann hat man wiederum zwei Sekunden Zeit um sich einzuloggen. Hat man das dann geschafft, muss man eine bestimmte Speicheradresse im Flash löschen um dann die Original-Firmware von Linksys aufzuspielen. Ziemlich abgedreht und sehr geekig. Aber es hat geklappt. Und jetzt mach ich noch mal alles in Ruhe.

Hast Du es mit dem Twonley Vision probiert? Ich hab damit auch mal rumgespielt, bis die Slug kaum noch reagierte. Irgendwie hatte ich das gefühl, dass der Speicher voll lief.
Der TwonkyVision wird seit anfang Januar nicht mehr vom Slug unterstüzt, bzw. TwonkyVision unterstützt den Slug nicht mehr. Hab ihn dann gar nicht erst aufgespielt. Hab jetzt Fuppes drauf, und es sieht so aus, als wenn es Rund läuft.