Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist ja bekanntlich alles machbar. Gerade vor Gericht wird gegen alles und jeden geklagt. Wie abgedreht die Amerikaner aber sind, zeigen gleich zwei Meldungen.
Im ersten Fall trifft es Apple. Die New Yorkerin Dongmei Li wirft Apple vor, gegen das Preis-Diskriminierungs-Gesetz (ist das ein geiles Wort!) verstoßen zu haben. Der starke Preisrutsch von 200 Dollar kurz nach erscheinen des iPhone wäre nicht vorhersehabr gewesen, und wäre viel zu unerwartet gekommen. Deshalb verklagt sie Apple jetzt auf 1 Million Dollar Schadensersatz.
Der zweiten Fall ist nicht ganz so druchgeknallt. Hier geht es gegen Creative Commons und Virgin Mobile. Der Fotograf Justin Wong hat ein Foto eines (minderjährigen) Mädchens bei flickr unter der Creative Common Lizenz eingestellt. Bei dieser Lizenz gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Art und Weise der Nutzung, vor allem wird aber die kommerzielle Verwendung der hierunter publizierten Werke erlaubt.
Nun wurde besagtes Foto von Virgin Mobile für eine Werbekampagne verwendet. Als sowohl der Fotograf und auch die Eltern des Mädchens davon erführen, waren sie sehr überrascht und fühlten sich von der Creative Common Lizenz schlecht informiert. Darufhin haben sie nun Creative Commons und Virgin Mobile auf Schadensersatz verklagt.
Mal abgesehen von den anderen Umständen (siehe Artikel) die hier noch zu tragen kommen, werden sich sowohl die Eltern, als auch der Fotograf, ganz schön geägert haben wie viel Kohle ihnen da durch die Lappen gegangen ist. Schon doof, wenn man fotografieren, aber nicht lesen kann.
